674 Zipollen.
Zionswächter, »»eigentlich und spöt-tisch, ei» über Ketzereien ohne Noth Lärmblasender Geistlicher, ein strenger Versech-tec des alten Glaubens.
Kipollen (ital. v. lak. cep,), Zwiebeln.
Airkon-Erde, eine neu entdeckte Grund,erde, die sich in dem Kirkon oder Gar-gon, einem gelbliche» Edelsteine, wieauch im Hyacinth, findet. Sie unterschei-det sich von allen Erden dadurch, daß sienicht in reinen Akalien auflöslich ist. Ge-trennt von den fie in sich schließenden Stehnen erscheint sie als ein feines, weißesPulver ohne Geruch und ohne Geschmack.— Zirkonium, die metallische Grund-läge der Zirkonecde.
Kirkasstenne, siehe C.
Zirkular, Zirkulation, zirkuliern,
siehe in C-
')
ZitS(Zktz), feiner, bunter Kattun,ostindischec Baumwollenstoff worauf die Fi-guren nicht gedruckt, sondern gemalt sind.
Aitwer-Gaine, Wurmsame, gelbgrün-licher und scharfbitterer Same des persisch»»Wermukhs, welcher gegen die Würmer ge-braucht wird. — Zitwer wurzel, bit-tere, kampferartige gewürzhaste Wurzeleines ostindischen Gewächses, mit erwäc-mendec Kraft.
Foanthropie tgriech.). der Wahn einesMenschen, er sei in ein Thier verwandelt.
Zodiakus lgriech.), derThierkreiS, ver-jünge Streife» oder Gürtel am Himmel,welcher zwölf Sternbilder enthält derenNamen meist von Tkiere» hergenommensind (z. B. Widder, Krebs u. s. f.l. DieSonne durchläuft diesen Kreis scheinbarjedes Jahr. — Der in den neuesten Zei-te» berühmt gewordene Zodiakus vonDenderah fand sich in einem der herr-lichsten aegyptischen Jsistempel der altenStadt Tenkyris am Nil, an dem Decken-gewölbe eines Saales, von dem er vor
»1 Zither (griech.1, ei» musikalisches Sai-teninstrument, welches ursprünglich mit vieroder fünf, späterhin mit sechs Saiten bezogen,wie eine Laute gestaltet, flach, aber nicht bau-chig ist, und mit den Fingern gerührt wird.
—) Zobel, der russische Marder mit schwarz-braunem Felle.
Zoomagnetismus.
einigen Jahren abgelöst und nach Parisgebracht wurde. Seine aus einem Sand-steine bestehende Masse ist einen Fuß dick,und die Oberfläche hält acht Quadratfuß.Er bildet einen mit astronomischen Figuren»nd Hieroglyphen in Relief über und überbesetzten Kreis. — Aodiakal j) icht , dasTbierkreislicht, ein schöner weißlicher Licht,schimmer, der sich von der Sonne beimAuf. und Untergänge in Gestalt einerschräg liegenden Spitzsäule aufwärts nachder Richtung des Thierkreises erstreckt.
Aoi'ater lgriech.), Thierarzt. — Ko'l'a-tvie, Tierheilkunde- Vgl. Veterinär.Zoiater ist eine ganz allgemeine Benen-nung.
Zo'i'lus (griech.), ein Tadlec, aus Neidund Haß; eigentlich der Name eines grie-chischen RhetorS und hämischen Kritikers.
Zone (griech.), der Erdstrich, Erdgür-tel. So nennt mau die fünf Erdkreise,in welche die gesammte Erdoberfläche nachder auffallendsten Verschiedenheit des Kli-ma eingetheilt wird: die heiße; die süd-liche gemäßigte, die nördliche gemäßigte;die südliche kalte und die nördliche kalteZone.
Zoochemie lgriech.), die Scheidekunst,welche sich auf die thierische» Bestandtheilebezieht.
Foodzänaniie (griech.), die thierischeLebenskraft.
Zoogenie, Zoogonie (griech.), Thier-erzeugungekunde. Bisweilen uuterscheidetman so, baß das erste Wort die Tbierer-zeugung, das zweite das Gebäre» lebendi-ger Jungen bezeichnet. — Koogen , Kilo-chengalert-, Dicksaft aus Knochen gezogen.Vergl. Gelatine-
Aoographie (griech.), Tbierbeschrei-düng, Beschreibung der Natur und Eigen-schaften der Thiere; auch Thierabbildung.
Zoolatrie (gr), Anbetung der Thiere.— Zoolatcv, Thiecanberec.
Kooklth lgriech.), Thierversteinerung.
Zoolog (griech.), ein Thierkenner. —Zoologie , Naturgeschichte des ganzenThierreichs, Thierkuude. — zoologisch,in die Naturgeschichte des Thierreichs ge-hörend-
Foonmgnetismus, thierischer Mag-netismus.