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Erster Band.
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Gen. XI. Zerynthxa.

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8- Pap. Demnosia.

Tab. 7. Fig. 2.

. Das wichtigste, was auch hier erwähnt zu werden verdient, habe ich bereits beidem vorhergehenden Falter schon angegeben, jedoch bin ich fest entschlossen, diesen Fal-ber als eigene Art zu erklären. Schon sein Bau ist gegen Polyxena etwas verschie-den, und der Umriß der Flügel, im ganze» genommen, stumpfer. Die schwarze Za-ckenlinie vor dem Franzenrande ist kürzer und zusammen geschobener als beh P olyxena.Die schwarzen Flecken und Binden der Flügel sind dichter und um vieles stärker ausge-drückt , und die Unterseite der Hinterflügel ist in der Mitte immer karminroth verflossen,während solche bey Polyxena tnö gelbliche spielt. Der rothe Punkt am Aussenrandauf den Oberflügeln, welchen Cassandra nur schwach zeigt, ist bey diesem Schmet-terling um vieles deutlicher und stärker ausgedrückt, doch bestze ich auch von PolyxenaEremplare, welche auf der nämlichen Stelle diesen rothen Punkt von gleicher Größeführen.

Demnosia ist erst seit dem vorigen Sommer (1830) bekannt. Ich danke dasExemplar, wornach ich die Abbildung liefere, der gefälligen Unterstützung meines ge-ehrten Freundes Herrn Büring er in Gunzenhausen. Von ihm erhielt ich auch dieNachricht, daß dieser Falter in Litorale entdeckt wurde und die Raupe sich von derdes P. Polyxena durch eine weit dunklere Grundfarbe, vornämlich aber durch dieDornen, welche sehr kurz, fein und roth geknöpft seyn sollen, unterscheide. Die Nah-rungöpflanze soll ebenfalls verschieden seyn.

Diese Beschreibung der Raupe paßt nun ganz genau auf die Raupe das vorherge-henden P. Cassandra und bestärkt daher die Vermuthung, daß diese Demnosiaeigene Art und Cassandra vielleicht nur Abart seyn könnte. Sehr nahe sind aller-dings diese beyden Falter verwandt.

Herr Düringer erhielt von Demnosia drey Paare zugesendet, welche sichganz gleich seyn sollen, und wovon er mir, wie ich bereits erwähnt habe, ein Paarbehufs der Abbildung gefälligst anvertraut hat.

Die Flugzeit ist mir unbekannt.