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Fünfter Band.
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136
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Gen. VIII« Hlpparchia.

829. Pap. Podarce.

Tab. 463. Fig. 3. 4.

Ochsenheimer 1. Bd. 1. Abth. S. 195.

Dieser Falter $at ganz die Gestalt und Größe des Vorstehenden, doch führt derMann auf den Vorderflügeln nur ein kleines weißgekernteö Auge am Vorderrand, unddas Weib ein größeres dergleichen, welches gelblich eingefaßt ist, dann gegen denAuffenwinkel ein kleines ähnliches. Die Farbe des Mannes ist dunkelbraun, die desWeibes lichtbraun. Letzteres führt auf den Hinterflügeln eine breite Binde, die aufbeiden Seiten dunkler begrenzt wird. Die Unterseite ist sehr lebhaft marinorirt. DieAugen sind hier an beiden Geschlechtern blaßgelb eingefaßt. Die Hinterflügel führenzwei schwarze Binden, in deren Mittelraum jedoch die Grundfarbe nicht verschieden ist.Beim Weibchen ist hier das untere kleine Auge nicht sichtbar. Die Adern sind aufden braungrau marmorirten Hinterflügel» heller.

B oisd. zieht diesen Falter sb. N. 236, im Ind. Meth. ju Actea, von welcher Artindessen Podaros auf der Unterseite ganz verschieden ist. Das Weibchen weicht nochmehr von dieser Art ab. Oder ist vielleicht Boisd. Podaros von meiner abgebildetenArt verschieden? Die Originale meiner vorliegenden Abbildungen stammen aus Portu-gal, und sind aus der Sammlung des Herrn von Weißen born.

Gen. XIII. Pontia.

830. Pap. Tagis. i.

Tab. 464. Fig. 1.

Hübner Pap. Fig. 565. 566. Ochsenh. 1. Bd. 2. Abth, S. 162.

Treitschke 10. Bd. 1. Abth. S. 90.

Ich liefere von dieser Art nur deßhalb Abbildung, weil mir Herr von Weißen-born solche mit der Bemerkung mitgetheilt hat, daß dieser Falter die ächte Tagissey, welche nur vom Grafen von Hofmannsegg in Portugal, und seitdem nichtwieder, gefunden wurde. Da indessen dieser Falter mit Hübners guter Abbildunggenau zusammengeht, so sind allerdings auch die Hübner'schen Abbildungen Fig. 565.566. nach ächten Eremplaren gegeben. Nach dem was mir nun eröffnet wurde, ist dasGanze was Treitschke im 10. Bd. 1. Abth. S. 90 sagt, nicht begründet, und die von