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Erster Band.
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Geschichte der Jesuiten. 5

mährchen das Ansehn einer heiligen Bekehrung zu ver-schaffen. So erschien ihm, wie mehrere Lcbcnsbcschreibervon ihm melden, die Mutter Jesu, während er mit sichnoch im Streite lag, ob er nicht eine Dame, für die erlange Zeit schon brannte, zum Gegenstand eines frommenAbcntheuers machen sollte. Diese Erscheinung, fahren siefort, hat in ihm alle fleischlichen Begierden unterdrückt.In dieser wichtigsten Stunde seines Lebens entbranntefein Herz von heiligen Entschlüssen. Er ward unwider-stehlich dahingerissen, und das erste, was er in diesem Zu-stände von Begeisterung vornahm, war, sich der Jung-frau und Mutter Jesu zum beständigen Ritter zu nüdmen.Er sprang, sagt R «baden eira *) einst vom nächtlichenLager auf, warf sich vor einem Mutter Gottes Bilde aufdie Kniee, und schwur, sein ganzes Leben ihr Ritter seyn zuwollen. Ein solcher Schwur wurde, nach OrlandinsZeugniß **), von einer gewaltige» Erschütterung desSchlafgemachs begleitet, und alle Glasfenstcr zerspran-gen; denn der Satan, der dieses höllische Geräusch machte»hatte jetzt seinen letzten Abschied von ihm genommen ***).

2) Ribadeneira, a> a. O. Kap.

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