Geschichte der Jesuiten. 197
Theologie ein ordentliches Schema von Sätzen, worüberdiese lehren und nicht lehren sollten *).
Die ganze scholastische Theologie mußte in einem vier-jährigen Kurse gegeben werden.
Was man heut zu TagePastoraltheologie nennt, hießbey den Jesuiten Kasuistik. Schon dieser Nahme zeigtdeutlich» was es mit dieser für den Seelsorger so höchstwichtigen Wissenschaft unter den Jesuiten für eine elendeBeschaffenheit hatte. Auch hier räumten sie derDispu-tiersucht ein weites Feld ein.
Die Philosophie, welche die Jesuiten in ihren Schu-len gaben, war die Aristotelische, und bey ihrem Vortragemußten die Professoren beständige Rücksicht darauf neh-men, um sie in unmittelbare Verbindung mit der Reli-gionslchre zu bringen. Aus dieser Ursache durften nichteinmal Uebersrtzungen gebraucht werden, die von Män-nern herrührten, deren religiöser Glaube zweydeutig oderin üblem Rufe war.
-) Unter den Sätzen, worüber die scholastischen Theologen ihrenScharfsinn zeigen dursten, waren auch folgende: O« incorpv-
rensle et nunieru ^nxelorum, ^n omnes specie tlikfersnl. ^nneessssrio. Os sssumplione Lorporuni. ^n unus (^oßelus)Jassir s»ss in pluribu» iocis. plures in uno. ?er c^uilt
5 int in Inen. ^n possinl in inslsnti inoveri. ^n oecesssiiolrsnsernt per nie<liurn. De speciebur iniellißiliilibn». ^ncuncreslss sn nccsptss s rebus. /l» univsrsslinrss in snpe-rioribus. ^n ss ipsos coxnoscsnl. ^n slio; Hnxelos, er^uomocio. Xn tulnrs. ^n cogirslinne; Lorüium. ^n «Nul-ls »imul inlelligsal. ^n cliscurrencln, /^n componenilo. -lneresti »inr cnn« bestttullins. ^n in grsüs. H.N 5« Sil illsrn«lisposuerink. ^n per UNUNI sclUlN «neriiorium dooi psrve-nsrinr Sll deslituclinem. <)uocl tueril pecesluin /lngeloruin.^n in primo inrlsnli creslioni» porueriol peccsre. Os morsioter crescionem el lspsum. De vdslinsrivne llsemonum.I7nlls provenist. <)uolnoclo crucienlur si> ixoe. Do locutio-ns ^nAelorum. <)uvino<Io tisr.