Band 
Vierter Bnad.
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Geschichte der Jesuiten.

lag den Mitgliedern dieses Grades noch ob, monatlich zu be-richten, welche Bedienungen und Vortheile im bürgerliche»Leben sie durch ihre Einwirkung ertheile» und verschaffenkonnten, und welche Subjekte sie hingegen dem Orden zurBeförderung vorschlügen. Die Vcrsvrgmigslisten waren alsobey diesem Grade, und derselbe dirigirte die Airkulazion derDienstleistungen. Da man hier die gctrenesten Gemähldevon allen äußern und innern Eigenschaften der Mitglieder desOrdens vor Augen hatte, so wußte man, wozu Jeder inrStaate taugte. Man hoffte, durch eine solche Veranstaltungdie Würdigsten empfehlen. Jeden an seine» Platz stellen,und leisten zn könnst», was kein Monarch zu leisten imStande ist. Auf diesen Grad folgte der schottische Ritter-grad, oder der Grad der dirigirendcn Jllnminatcn. Werin diesen aufgenommen werden wollte, mußte einen ReverSvon sich stellen, daß er von nun an dem Orden immer treubleiben, keiner andern geheimen Verbindung fester anhängenund nie zurücktreten wolle. So wie die kleinen Jlluminatendie Vorsteher der Pflanzschule waren; so dirigirtcn die schot-tischen Ritter die untere Freymänrerey der drey snmbolischenGrade. Ihr Ritual enthielt Winke zu höherer Entzifferungder maurerischen Hieroglyphen, nebst der Weisung, fleißigdarüber nachzudenken, zu forschen, und den Obern ihre Ge-danken über diesen Gegenstand mitzutheilen. In diesemGrade kam nun endlich auch die Religion mit in Beziehung.Der Scharfsinn, mit welchem dieser Gegenstand sowohl indem schottischen, als in dem darauf folgenden Pricstergradebearbeitet wurde, verdient die hämischen Angriffe derjenigennicht, welche die Jlluminaten der Absicht beschuldigen, dieReligion über den Haufen werfen zu wollen. Vielmehr läßtsich das Gegentheil erweisen. Man hat bey Bearbeitungdieses Grades durchgehcndS die Wahrheit zum Grunde gc-ikgt, daß ohne positive Religion nicht nur menschliche Ge-sellschaften nicht bestehen, sondern auch der Weise nicht be,uihigt werden könne. Wer die Beschaffenheit des heurigen