Geschichte der Jesuiten. 2,5
eben diese Intoleranz ist der wahre Geist der katholischenKirche, welche als Glaubensartikel lehrt, daß außer der ka-tholischen Religion kein Heil sey. Eben daher, daß die Je-suiten diese Lehre mit so vielem Eifer verfochten, und dieGläubigen vor dem in den Schriften der Philosophen undSeltner enthaltenen Gifte warnten, haben sie eigentlich ihreUnterdrückung sich zugezogen." Von daher leitet er dennauch den Beweis, daß die Sache der Gesellschaft Jesu un-mittelbar mit der Sache der Kirche verbunden sey, und daßman jene nicht verfolgen könne, ohne an dieser zum feindse-ligen Verrather zu werden.
Daß mau die Jesuiten einzig in der Absicht zu vertilgengesucht habe, um die monarchische Gewalt zu unterdrücken,und eine allgemeine Rebellion gegen Obrigkeiten zu veranlas-sen, darüber breitet sich der Verfasser sehr weitlauftig aus.Seine Beweise nimmt er theils von der Denk - und Preß-srcyheit, und theils von den an Höfen herrschendgewordenenGrundsätzen her. Da er die Toleranz als eine Pest jeder Re-gierung darstellt, so findet er es höchst ärgerlich, daß die Po-litiker den weltlichen Fürsten das Recht streitig machen, inGemeinschaft des geistlichen Armes die Ketzer mit Gewaltzum wahren Glauben zu bekehren Er kann es nicht
Lakto/ica, guesk» incoller»nr», s lo relo äs'6ssi>iti con-kornie »i commsnäi äell' -iposrolo, äi »vvissre i teäeli ästvelsiio losloclis coinpsiiv» ne' lidri äs' inissrsäciiri, lilo-soksnri 0 settsri clis tosssro, sceo il vsro molivo äell» ro-vin» Oesuikic». ///. n. 126. 60.
*) I/erssi» äl Hussti ultimi secoli, v»Is » äire, il I.ineraiiis-nio, il Lslvinismo, il Lsjsnisnio, il 6i.iuseiiisirio, v lsnriloro 1 smi Iisnn». getlali i somi äells Asnei »l libsllions»nclis oonkrn »ll:> ?otssr» »scolsis nelle loro ins-sime piirkoleniii e pili coslsntsinenre soskeiiurs, msssimamsrwe eulpunlo äl psnssrs e äi crsäers, Iiegsnäo «tronrslsrnenls »'?rinsipi secolsri I» polest» äi eoopsrsre con I» cliiss» percostiingeis ßli Llretici con I» kor»» »Il» vor» teäo. h. V-ürt. NI. n. s»g. p»g. >Lü.