Vorrede zur ersten Auflage.
Vei der Herausgabe eines Buches ist eS wohl immer nöthig,daß der Verfasser sich die Fragen vorlege: oh die Ausführungseines Unternehmens, wenn auch nicht nöthig, so doch wenig»stenS nützlich und wünschenswerth; zweitens, ob auch er selbstdem Unternehmen gewachsen sey, und er seine Kräfte nicht zuhoch veranschlage.
Die erstere Frage glaubt der Verfasser mit Zuversicht be-jahend beantworten, auch durch die beifällige Stimme, derendieses Unternehmen sogleich bei der ersten Ankündigung sich zuerfreuen hatte, als entschieden annehmen zu können. Denn dieBereicherungen, welche der Pharmacie aus ihren Duellen: Phy-sik, Chemie und Botanik, so reichlich zugeflossen sind, unddurch die täglich steigende Fortbildung dieser edlen Zweige desmenschlichen Wissens hinzutreten, machen es wohl mehr als