Vorrede zur erste» Auflage VH
aber auch diejenige», welche «och außerdem hinzuzufügen fürzweckmäßig erachtet wurde. Diese beiden letzteren sind gleichför-mig mit einem * bezeichnet, und es war für die wirklichen Zu-satzartikel eine besondere Bezeichnung für diesen Band nicht mög-lich, weil die Aushängebogen der Pharmakopoe, deren Mitthei-lung zur Bearbeitung eines Commentars von einem kvnigl. ho-hen Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medicinalan-gelegenheiten huldvoll bewilligt worden war, nur thcilwcise,demnach also auch der zweite Theil der Pharmakopoe, welcherdiejenigen Arzneimittel enthält, welche in den Apotheken nichtvorräthig seyn müssen, erst spät in die Hände des Vers. ge-langten, Sämmtliche in dem zweiten Theile der Pharmakopoeenthaltenen einfachen Mittel sind daher noch besonders nachge-tragen worden.
Jedem in die Pharmakopöe aufgenommenen Heilmittel gehtmit ausgezeichneter Schrift eine möglichst treue Uebersetzung vor-aus, wobei die Schwierigkeiten nicht zu übersehen sind, die sichder Uebertragung der lateinischen Terminologie in die deutschedarbieten, die zu besiegen der Verf. nicht hoffen durfte, und sichdaher genau Willdenow's Werk durchaus zur Richtschnurdienen ließ. Darauf folgt mit Kleinerer Schrift der Commentar.Diesen eröffnet zuerst eine naturgeschichtliche Beschreibung, welchebei den Pflanzen im Allgemeinen von den Düsseldorfer Pflanzen-abbildungen entlehnt ist; hoch sind hierbei auch Hayne's vor-treffliches Werk, Richard' s medicinische Botanik, deutsche Aus-gabe, u. a. m. nicht unbenutzt geblieben. Dann folgen Beleh-rungen über die Merkmale der Güte und des Derdorbenseyns,