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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Vorrede zur lateinischen Pharrnakopöe.

Äeinem Kunstverständigen sind die Schwierigkeiten fremd,welche bei Abfassung von Pharmakopöen sich entgegenstellen.Damit diese Allen Genüge leisten, ist es nicht hinreichend, nurdie Anzahl und die Beschaffenheit sowohl der einfachen als zube-reiteten und zusammengesetzten Arzneimittel, mit welchen dergesetzlichen Verordnung gemäß die Officinen der Apotheker ver-sehen seyn müssen, angezeigt zu haben, sondern man muß auchdafür sorgen, daß sie dem gegenwärtigen Zustande der Natur-wissenschaft und den Wünschen der Aerzte entsprechen.

Diesen Wünschen aber durchaus Genüge zu leisten, ist kaumthunlich, da die Anzahl der gerühmten Arzneimittel übermäßiggroß ist, und nicht wenige derselben, obgleich sie seltener in denGebrauch gezogen werden, wenn sie Übergängen sind, doch dasVerlangen anderer Aerzte erregen. Nicht weniger schwierig istes, die Art der Zubereitung der Arzneimittel mit den Grund-