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von aufgelöstem essigsaurem Blei einen in Salpetersäure nichtauflöslichen Niederschlag giebt, auch von einer zu großen Mengeweinsteinsaurer Kalkerde, welche präcipitirt wird, wenn die Säuremit kohlensaurem Ammoniak übersättigt worden.
Duhamel und Marggraf erkannten zuerst im Weinstein eineeigenthümliche Saure, die Scheele 1770 zuerst darstellte, und dasvon ihm angegebene Verfahren zur Gewinnung dieser Säure wird imAllgemeinen auch jetzt noch befolgt.
Die im sten Theile enthaltene Vorschrift zur Bereitung der Wein-steinsäure wird Veranlassung geben, auch andere Methoden zu erwäh-nen, und die erfoderlichen Erläuterungen zu geben.
^.oomtum. Herba. C'lsenhütleitt.
^oonitum ?ioomontunum Willüon, (Ltoereüisnum I^er-clienbscli.) Eine perenuirende Pflanze, an bergigen ArtenDeutschlands hin und wieder vorkommend.
Die Blatter dunkelgrün, glatt, bandförmig, sünftheilig, mitfast bis auf den Grund getheilten Seitenlappen, keilförmigenauseinander gesperrten Einschnitten, die letztem .2 — 3 Linienbreit, die Stiele glatt, langer als die Nebenblätter; die Blu-menkronen blau, mit einem 6 — 8 Linien hohen, ein wenigoberhalb einwärts gebogenen Helme, einem nicht hervorragendenund nicht gekrümmten Schnabel. Sie sind mit einem scharfennarkotischen Princip begabt. Man nehme sie von der wild-wachsenden, und nicht von oer in Gärten gezogenen Pflanze,in den Monaten Mai und Juni. Sie dürfen nicht über einJahr aufbewahrt werden. Die Pflanze werde nicht mit denverwandten Arten verwechselt, das Kraut ist mit den Blumenzu sammeln,
Dosis bis zu zwei Gran.
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Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. Vl. Taf. 13,8 ^rt, rexual. 61. XIII. Orcl. 3 . ?ol^snäria Vrig^nia,prst. natursl. ktanunaulsceLe. Priürir! llellelrore-ls,