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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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^mmomacun»

bald, wird dann abgenommen, und über Buschir nach Indien und vonda weiter versendet, so daß es einen beträchtlichen Ausfuhrartikel ab-siebt. Nähere Nachricht und Beschreibung mit einer Abbildung inHsiiiact. ok tko mestio. 800. ok Oalcutt». (Vol. k. 1825. Osloullei.)

Von diesem vegetabilischen Milchsäfte kommen im Handel zweiSorten vor.

r) Ammoniakgummi in Körnern (Lmmoniaosm i» gr-mi,,. in Iscr^mir). Es besteht aus rundlichen, im Bruche glänzenden Kör-nern von verschiedener Größe, die allein vermöge ihrer Klebrigkeit zu-sammenhangen.

2) Ammoniakgnmmi in Kuchen (Lmmonisenm in p-u,« ,.in plaesnlii). Es kommt zu uns in bedeutenden gelblichen Stücken,welche mit vielen weißen Körnern (je mehr, desto besser ist die Sorte)dnrchstreut sind. Es ist nicht so rein, als das vorige, häufig mit Sand,kleinen Holzspähnen und einem deut Dill ähnlichen Saamen vermengt.

Die erste Sorte verdient wegen ihrer Reinheit den Vorzug, diezweite kann zur Bereitung von Pflastern angewandt werden. Ganz ver-werflich aber ist das dunkelbraune, sehr klebrige, keine weiße Körner(Mandeln) enthaltende Gummi, welche bisweilen durch weißes Pech er-setzt werden sollen, eine Verfälschung jedoch, die durch den mangelndenEleruch der weißen Stücke leicht erkannt werden kann. Von den zufäl-lig beigemengten Unreinigkeiten kann es bei seiner großen Sprödigkerkln der Winkerkälte leicht durch Pulvern gereinigt werden.

Vucbolz (Taschenb. r 8 o 9 .S. 170.) erhielt, als er über 1000GranAmmoniak 4 Unzen Wasser abdestillirte, eine wafferhelle Flüssigkeit, aufderen Oberfläche sich eine sehr dünne ungefärbte Oelbaut befand, vondurchdringendem Gerüche nach Ammoniak. Calmeyer (Trommee. I.XVII. 2. S. 82.) nahm eine größere Quantität Ammoniak und Was-ser , welches bereits über Ammoniak abgezogen war, und erhielt nur aufder Oberfläche desDestillats deutlich erkennbare Oeltheile. I.F. Hagen(Verl. Jabrb. 1815. S gfl.) zog über rg Unzen Ammoniak Wasser ab,schüttete zu dem Destillat aufs neue eben so viel frisches Ammoniak, underhielt jetzt über eine Drachme ätherisches Oel von gelblicher Farbe,penetrantem Gerüche und einem anfangs milden, nachher aber ekelhaftbittern Geschmacke. Mit Wasser zulammeugerieben erhält man eineMilch, aus der sich bald einige Harziheile ausscheiden. Mit Alkoholausgezogen liefert das Ammoniak eine klare gelbbraune Tinctnr; wirdvon dieser der Weingeist abgezogen, so riecht und schmeckt dieser stetsnach Ammoniak. Nach dem völligen Verdunsten des Alkohols bleibt nachdem Erkalten ein blaß bräunlich-gelbes, ziemlich klares und durchsichti-ges, etwas zähes Harz zurück. das sich in absolutem Alkohol bis anseiniaeFlocken Gummi völlig wieder auflöst. Schwefelather läßt von diesem Harzeeinen kleinen Theil ungelöst, den jedoch absoluter Alkohol leicht wiederaufuimmt. Das von Schwefelather aufgelöste und nach dem Verdunsten