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scharfem Geschmacke. 2m Handel kommt er getrocknet und ge-schält vor.
Loletur Oaricir üacg. IVIiic. II. a. ic.
Sl)N0N. L. ?urZ»ns ?srr. SyNVN. L. okücinslir VIII. Oaupli. —Lgaricus -III. Veclein. — Lerg lVlat.me-I. ?ol^porur okücinslir kries,Abbild. Düsseld^ Samml. offic. Pflnz. Lief. XVI. Taf. 14.
Classe und Ordnung wie vorher.
Dieser Pilz (das «-pc-^-xoV desDioskorides) wächst auf dem Stammeund den alten Aesten der Lerchenfichte in Asien, dem südlichen Europa undauf den Alpen. Durch das Verwachsen übereinander sich erzeugender Hüteinein Ganzes entstehen Schwämme von verschiedener Gestalt, die ohne Strunkansitzen. Bald erscheint er kissenfvrmig, bald mehr kegelförmig verlängertoder kopfförmig, immer auf der einen Seite conver, auf der andern, woer ansitzt, flach, von der Große einer Faust bis zu der eines Kinderkopfs,oberhalb mit einer rauhen, harten, holzigen, mit kreisförmigen gefranztenStreifen durchzogenen Rinde bedeckt, unterhalb mit feinen kaum zu erken-nenden Löcherchen versehen, und in seinem Innern von weißer, leichter undschwammiger Substanz, die später, besonders in den Poren vcherfarbig-gelblichbraun wird; im Alter wird der Schwamm rissig und mehr oderweniger schwarz gefleckt. Beim Einsammeln wird er von der farbigenRinde befreit, an der Sonne gebleicht und mit hölzernen Hämmern ge-schlagen. Dadurch wird er weiß, leicht und zerreiblich, und in dieser Ge-stalt kommt er in den Apotheken vor. Je leichter er ist, desto besser ist er;den aus Aleppo hielt man sonst für den besten.
Der Lerchenschwamm ist geruchlos, hat einen anfänglich süßen, nach-her scharfen bittern und ekelhaften Geschmack. Er erregt beim Pülvern,welches seiner Zähigkeit wegen schwer von statten geht, durch den aufstei-genden Staub Husten, Riesen und Thränen der Augen; um dieses möglichstzu vermeiden, wird er daher vorher mit Traganthschleim zu einer breiigenMasse angestoßen, dann getrocknet und gepülvert.
Bucholz (Berl. Jahrb. 1808. S. 111.) erhielt als Bestandtbeilevon 1000 Gran: ein in Terpenthinöl bei mittlerer Temperatur in allenVerhältnissen auflösliches Harz von bräunlicher Farbe, erst erhitzt einenbalsamischen Geruch von sich gebend, gekaut fast ohne bittern Geschmack,nach der Auflösung in Alkohol aber seine ganze Bitterkeit zeigend; in hei-ßem Terpenthinöl leicht und in solcher Menge auflöslich, daß die Auflösungnach dem Erkalten die Dicke einer dünnen Salbe annimmt, wodurch es sichvon dem auch in siedendem Terpentinöle gänzlich unauflöslichen Jalapenhar-ze unterscheidet — ein Antheil dieses Harzes scheidet jedoch beim Erkalten derAuflösung wieder aus; aus der geistigen Auflösung durch Wasser niederge-schlagen, in Aetzkalilgnge vollkommen auflöslich, die Auflösung trübt sichkaum etwas, wenn letztere im Ueberschuffe zugesetzt wird, wodurch es sichvom Geigenharze unterscheidet, 4io; ein nur bei der Siedehitze tn Terpen-
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