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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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k'erruin

bindung der beiden Oryde ist der Hammerschlag, welcher zwei bestimmteLagen bildet, von denen die äußere mehr Oryd, weniger Orpdul, dieinnere dagegen mehr Orydul und weniger Oryd enthält.

Die Verwandtschaft des Eisens zum Schwefel ist sehr groß, undwir kennen fünf Schwefelungsstufen. Erhitzt man eine eiserne Stangein einer Esse vor dem Gebläse, bis sie die Schweißhitze erhalten bat lindzu sprühen anfangt, und stellt darauf ein Stück Stangenschweftl vonrundem, ovalem oder viereckigem Umkreis, so geht es in wenigen Se-cunden durch, und das Lock hat die bestimmte Form des Schwefelstückes.Das Schwefeleisen im msximo ist der häufig als Mineral vorkommendeSchwefelkies; dieser besteht aus 45,74 Eisen und 54,26 Schwefel. Um künst-liches Schwefeleisen, welches zur Bereitung von Schwefelwafferstoffgas ge-braucht wird, zu erhalten, mischt man etwas Eisenoxyd, z. B. feingeriebene»Hammerschlag, sehr genau mit dem doppelten Gewicht Schwefel, und erhitztdas Gemenge in einem gegen den Zutritt der Luft verschlossenen Gefäße;es entwickelt sich schwefligsaures Gas, und es bleibt Schwefeleisen zurück.

Mit dem Phosphor verbindet sich das Eisen leicht, wenn Phos-phvrsäure mit Koblenpulver und Eisen zusammengeschmolzen wird. DieVerbindung hat metallischen Glanz, ist grauweiß, spröde und ziemlichleichtflüssig. Eine geringe Menge Phosphoreisen in einer größeren Mengemetallischen Eisens aufgelöst vermindert in der Kälte die Zähigkeit des-selben , und verursacht, daß es bei der gewöhnlichen Temperatur derLuft leicht bricht. Alle Eisenerze, die phosphorsaure Kalkerde und be-sonders ein phosphorsaures Eisensalz enthalten, geben ein phosxhorhal-tiges Roheisen, welches zwar zu Gußeisen benutzt werden kann, aber zurBereitung von Stabeisen untauglich ist.

Mit dem Kohlenstoffe verbindet sich das Eisen in mehrerer Verhält-nissen. Mit Kohle übersättigt bildet es einen Körper, den manReißblei oder Graphit (Llumckago) nennt (siehe OrsplnwL). Die ver-schiedenen Arten des Roheisens und des Stahls sind verschiedene Ver-bindungsstufen des Eisens mit dem Kohlenstoffe. Stahl ist ein wenigerkohlehaltiges Eisen als Roheisen, und verbindet mit der Geschmeidigkeitdes reineren Eisens die Härte und leichtere Schmelzbarkeit des Rohei-sens. Man kennt zur Bereitung des Stahls mehrere Methoden, unddarnach giebt es mehrere verschiedene Sorten von Stahl; alle aber be-zwecken, das reine Eisen mit einer gewissen Menge Kohlenstoff zu ver-binden. Obgleich eine gewisse Menge Kohlenstoffzur Güte des Stahls noth-wendig ist, so ist dieses doch nicht allein hinreichend, um den besten Stahlhervorzubringen, sondern es ist dazu auch noch eine Beimischung vonM»»-gan und von Phosphor nöthig; auch andere Metalle, als Silicium, Mag-nesium, Rhodium, Chrom, und besonders Silber, sind sehr nützliche Zusätze.

Der Stahl hat eine hellere Farbe als das Eisen; sein spec Gew. ist7,8 bis 7,9. Wenn der glühende Stahl schnell abgekühlt wird, z. B.durch Eintauchen in kaltes Wasser, so wird er hart, und kann, ohne