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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Outti

andere von Thiemann und Bucholz angegebene Prüfungsmethodebesteht darin, daß man 1 Th. Guajak mit 4 Th. Terpenthinöl übergießtund sieden läßt. Das Terxenthinöl nimmt zwar beim Sieden auch einebeträchtliche Menge Guajak auf, läßt aber beim Erkalten den größtenTheil niederfallen, wogegen das beigemischt gewesene Geigenharz oderein anderes Tannenharz aufgelöst bleibt, und dem Terpenthinöl einegelbbraunliche Farbe ertheilt. Es ist nicht hinreichend, das feingepul-verte Guajak mit rectificirtem Terpentinöle zu übergießen und zu schüt-teln ; ist nämlich das Geigenharz in einem geringen Verhältnisse, z. B.l, beigemischt, so löst das Terpenthinöl nach B u cholz nur erst in derSiedhitze das Geigenharz; bei größerem Verhältniß nimmt es das letz-tere auch schon in der Digestionswärme auf.

Thiemann erwähnt einer groben Verfälschung, indem das Ganzeein Gemenge von geraspeltem Bernstein, Steinchen und Sand mitGeigenharz und etwas ächtem Guajak war.

Das Guajak wird als ein noch immer bewährtes Mittel in Pul-ver- oder Pillenform, oder auch mit arabischem Gummi oder Eidotterabgerieben verordnet. Vor einigen Jahren war die sogenannte Guajak-taffia (2 Unzen Guajak mit 4 Pfunden Rum oder Auckerbranntwein dige-rirt) sehr in Ansehen. Außerdem werden daraus die officinellen Tinktu-ren und die Guajakseife bereitet.

Outti 86U ^Ultimi OuttSk. Gummigutt.

Der an der Luft erhärtete Saft von der verwundeten 6arci-nia koxli., einem Baume Ostindiens.

Ein Gummiharz, fest, zerbrechlich, auf dem Bruche glänzend,undurchsichtig, von braungelber, beim Reiben citronengelber,befeuchtet hellgelber Farbe, keinem Gerüche, und einem schärflichensüßlichen Geschmacke. In Wasser wird es fast ganz mit trüberAuflösung, in Alkohol zum Theil mit klarer Auflösung aufgelöst.

Osreini« LamhoAiL lle5rour!et. ktoxki.

SpNVN. OLroini» 6utts et Lambogi» Oulta 6mn.

IVlsngostsliL Oamlrogia Oserln.

Abbild. Düffeld. Samml. ofsic. Pflnz. Lief. XVIl. Taf. rZ.

Hayne Arzn. Gew. Bd. IX. Taf. 4.

8z-zt. rsxnal. 61. XI. Orfl. 1. voäecanäria IVlonoxz-nia.

Orä, nswrsl. OuNiterse,

Ein ansehnlicher Baum mit außen schwärzlicher, innen gelber Rindeund ausgebreiteten Aesten, auf dem Festlande von Ostindien einheimisch(in Coromandel und Malabar), Blätter kurzgestielt, gegenüberstehend,länglich-lancettförmig, ganzrandig, auf beiden Seiten glatt, lederartig. Die