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ärar^riouin vensle. Käufliches rothes Queckßlbcr-oxyd. Käufliches rothes Quecksilberpräcipitat.
Ein Präparat chemischer Fabriken aus Quecksilber und Sal-petersäure. '
Ein Pulver in schuppenförmigen glänzenden sehr rothenTheilchen, aus Quecksilber und Sauerstoff bestehend, gemei-niglich noch mit Salpetersäure gemischt. Man hüte sich, daßes nicht mit Minium und Ziegelpulver, die im Feuer sich nichtverflüchtigen, verfälscht sey. Bewahre es mit Vorsicht denVorschriften gemäß auf.
Von beiden Präparaten wird im Lten Theile gehandelt werden.
H^08<^amri8. Die Blätter. Bilsenkraut,l-l^osc^amus NIASI' Icknn. Eine zweijährige, auf Schutt-haufen und an Wegen häufige Pflanze.
Stengelhalbumfassende, buchtige, zottige, bleich grünlicheBlätter, von widrigem narkotischem Gerüche. Sie müssen,wenn die Pflanze zu blühen anfängt, gesammelt und nicht überein Jahr aufbewahrt werden.
*H^08c^sinu8. Der Säumen. Bilsenkrautsaamen.
ll^ose^amus niAer Icknn.
Kleine, nierenförmige, fein punktirt runzlige, gelblichgraueSaamen. Bewahre sie vorsichtig auf.
U^o§c^smur ni^er Qinn. Schwarzes Bilsenkraut.
Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. I. Taf. 4 .
Hayne Arzn. Gew. Bd. I. Taf. 28.
8>5t. 5exusl. LI. V. Orä. 1. kentsnäria lVIonog^nis.
Orck. natursl. Lolsneae.
Das blaffe, ins Dunkelgelbe fallende Grün der Blätter, die trau-rige düstere Farbe der Blumen, der ekelhafte widrige Geruch aller Theile,erregen beim ersten Anblicke den Verdacht giftiger Eigenschaften bei die-ser Pflanze, die durch ganz Deutschland, und in allen übrigen LändernEuropas in Dörfern, an Zäunen, Wegen, auf Schutthaufen und anandern angebauten Orten wächst.
Die Wurzel ist fingersdick, lang, runzlig, wenig ästig, auswendigbraun, inwendig weiß, und bringt einen aufrechten, ästigen, zottigen,etwas klebrigen, 2 — z Fuß hohen Stengel hervor. Die zottigen, mit