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derlichen Substanz) 76,oo; Asche, die kohlens. und Phosphors. Kalkenthält, 5,60. 8. 160,66.
Die Wallnußschalen werden in der Abkochung gegen venerische, demQuecksilber nicht weichende Krankheiten gerühmt, auch äußerlich gegenunreine scorbutische Geschwüre angewandt.
Schaumburg (Brandes's Archiv IV. S. 356.) empfiehlt diegrünen Schalen, die auch zum Färben benutzt werden können, zurBereitung der Tinte anzuwenden.
Brandes bestätigt dies aus eigener Erfahrung, und erklärt dieGallapfel dazu für ganz überflüssig. Folgendes Verfahren soll das vor-theilhafteste seyn: 6 Loth Blauholz und ir Loth arabisches Gummi wer-den mit 24 Pf. Regenwaffer bis auf 16 Pf. Rückstand eingekocht, unddie Colatur auf i Pf. 22 Loth bei gelinder Warme getrockneter Wall-nußschalen und 1 Loth Gewürznelken gegossen. Das Ganze läßt man 4Lage unbedeckt digeriren, gießt das Jnfusum ab, und setzt demselbenein halbes Pfund schwefelsaures Eisen hinzu^ Schnell getrocknete frischeSchalen geben nicht eine so gute Tinte, als Mgsam getrocknete.
Die grünen Nußschalen sind auch zum Gerben empfohlen.
Das Nußbaumholz vom Stamme und von der Wurzel wird sehrzu Tischlerarbeit gesucht.
Die wohlschmeckenden reifen Früchte dieses Baumes sind allgemeinbekannt.
"^ujuba. Die Früchte. Brustbeeren.
vulgsrir Qsm. Gemeiner Zudendoru.
Synon. ktliamnur Qinii. Lir^pliur lluiuba IVllller.
Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XVI. Taf. 22.rexual. LI. V. Orä. 1. kentanclria lVIonog^nia.
Orä. natursl. izkainni surr. gen. kUismnese kt. Lr.
Das Vaterland dieser Pflanze ist Syrien; sie ist unter Kaiser Au-gustus nach Europa eingewandert.
Ein 15 — 20 Fuß hoher, ästiger Strauch mit hin und her geboge-nen (kexuoLi) Aesten, mit brauner Rinde bedeckt, und mit abwechseln-den länglich ei-lancettförmigen, stumpfen, am Rande gesägten, znervigen,glatten, oben glänzenden, unten matten Blättern; an den ältern Zwei-gen nebenblattartige Dornen, gepaart, einer aufrecht, der andere zmück-gekrümmt. Kleine Blumen einzeln in den Blattwinkeln; mit den Ab-schnitten des Zspaltigen offnen Kelches alterniren 5 concave Blumenblät-ter; auf dem Fruchtboden eine 5eckige Nektarscheibe. Frucht: eineeiförmige, rothe, fleischige Steinfrucht, mit einer zweifächrigen, harten,länglichen, und mit vertieften Furchen bezeichneten Nuß, in welcher sichnur ein Saame findet, da der andere fehlschlägt. Diese Früchte warmsonst unter dem Namen Brustbeeren, Judenkirschen, gebräuchlich..