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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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kerlich, schwach sauer, röthete bleibend Lackmuspapier, behielt eine weicheConsilien;, und verhielt sich wie ein eisengrünender Gerbestoff mit äpfels.

Kalke. Der von Alkohol und Wasser nicht angegriffene Theil des ätherischenErtractes war grün, ohne Geruch und Geschmack, und war das Blattgrün.

Der Blätterrückstand, wieder mit Alkohol digerirt, gab ein geistigesErtract, welches wieder mit Wasser behandelt wurde; diese wäßrigenAuszüge gaben nach dem Verdampfen ein Ertract, welches aus unkry-stallisirbarem Zucker, eisengrünendem Gerbestoffe, saurem apfels. undessigs. Kalke und Kali bestand. Was das Wasser nicht aufgenommenhatte, war das schon erwähnte Hartharz.

Der Blätterrückstand wurde dann mit Wasser ausgekocht, abgcrauchtund das Ertract mit Alkohol behandelt, welcher einen braunen Farbestoffmit saurem äpfels. Kali und Kalk aufnahm. Der in Alkohol nicht auf-Ivsliche Theil verhielt sich wie ein gefärbtes Pflanzeugummi. DurchBehandeln mit Aetzlauge und nachheriges Sättigen mit Essigsäure wurdeein Niederschlag erhalten, der Ulmin zu seyn schien. Die salzige Flüs-sigkeit verdunstet und mit Alkohol ausgezogen gab ein Gummi; was derAlkohol noch aufgelöst hatte, kam mit dem sogenannten Ertractiv- oderFarbestoffe überein. Der Blätterrückstand war jetzt Pflanzenfaser.

500 Gran der Blätter enthalten: ätherisches Oel 7,80; Blattgrün ,(Chlorophyll) 57,oo; Hartharz 37,50; eiseugrünenden Gerbestoff mit sau-rem äpfels. und essigs. Kalke und Kali 21,00; nicht krystallisirbarenZucker iz,oo; braunen Farbestoff mit saurem äpfels. Kali und Kalke2Z,vo; Gummi (durch Wasser 30,50, durch Aetzlauge ausgezogen 156,zusammen) 186,50; Extraktivstoff, durch Aetzlauge gewonnen, 34,00;Ulmin 20,0»; Faser 55,no; Feuchtigkeit 30,00. 8 —499,80.

Der Porsch, eine mit narkotischen Eigenschaften begabte Pflanze, wurdevon schwedischen Aerzten, auch vonLinne im Keuchhusten und in Haut-ausschlägen empfohlen. Von den Landleuten wird die Abkochung gebraucht,um durch Waschen des Rindviehes damit das Ungeziefer zu todten. Mottenund Wanzen sollen, wenn man das trockne Kraut zwischen die Kleider undBetten legt, vertrieben werden. Der Porsch soll auch zum Gerben desLeders brauchbar seyn. Ein schädlicher Mißbrauch wird bisweilen dadurchgetrieben, daß man dem Biere Porsch zusetzt, um es brausender zu machen.

I.evi8tiouln. Die Wurzel. Liebstöckelwurzel.b-iZusticrrm Disvietieum b-iirn. Eine ausdauernde Pflanzedes südlichen Deutschlands, in Gärten angebaut.

Die walzenförmige, zusammengedrückte Wurzel, außen insBraune sich neigend, innen weißlich, von aromatischem, etwaswiderlichem Geschmacke und Gerüche. Sie werde im Frühlingegesammelt.

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