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maße aber narkotisch wirkt, in Th. Lupulin stehen ron Th. Hopse»gleich. Um die Kosten des Transports zu mindern, könnte das Lupulinaus dem frischen Hopfen abgesondert werden, wogegen der davon größ-tenteils entblößte Hopfen, der jedoch noch immer einen Antheil Lupu-lin enthalten wird, da, wo er gebaut wird, verbraucht werden könnte.Nach A ves's Angabe giebt der Hopfen io Procent, nach Payen undCheva liier nicht über 6 Procent Lupulin, was wohl nach Verschie-denheit des Jahres, des Klimas und des Erdbodens variiren möchte.'
Planche (Trommsd. N. I. vil. i. S. roi.) vindicirt für sichdie Entdeckung des Lupulins als wirksamen Bestandtheils des Hopfens,und theilt die Resultate der Analysetes Dr. Yves mit, welcher in12 » Gran Lupulin fand: ein riechendes Princip; Gerbestoff 5; auszieh-baren Stoff io; bittern Grundstoff io; Wachs 12 ; Harz 3Z; fasrigeuund holzigen Ueberrest 46 .
Papen und Chevallier (Ebend. S. 169.) erhielten ein ätheri-sches Oel, das einen penetranten, scharfen Geruch, wie das Lupulinhatte, und sehr scharf in der Kehle kitzelte. Es ist sehr flüchtig, löstsich zum großen Theil in Wasser auf, und ist leichter als Wasser; eSverharzt sich nachher im Hopfen, weswegen dieser durch langes Liege» !an Kraft verliert. Die Schärfe rührte von Ammoniak her, das zumTheil an Essigsäure gebunden war. Als Ergebnisse der Analyse von so»Grammen Lupulin geben sie an: Wasser; ätherisches Oel; Kohlensäure, ^unvollkommen essiggesäuertes Ammoniak; Spuren von Osmazom; Spu- !ren eines fetten Stoffes; Gummi; Aepfelsäure; äpfels. Kalk; einen bit-tern Stoff von weißlicher Farbe, der in Wasser, Alkohol und Betheraufloslich, die Thätigkeit der Verdauungsorgane aufhob und die Eßlustvernichtete, ohne narkotisch zu seyn, wie das Oel; ein goldgelbes bitteresHarz; Kieselerde, Spuren von kohlens. Salzen, salzs. und schwefelst Kali;kvhlens. und Phosphors. Kalk; Eisenoxyd und Spuren von Schwefel.
Die Verfasser zerlegten auch den französischen Hopstn und fanden:Wasser; flüchtiges Oel; überessigs. Ammoniak; Kohlensäure; einen wei-ßen vegetabilischen Stoff in kochendem Wasser aufloslich, der aber, wemer durch Abkühlung niedergeschlagen war, nicht minder in kochendemWasser sich auflösen ließ; äpfels. Kalk; Eiweißstoff; Gummi; Aepst-säure; ein Harz; einen besondern grünen Stoff; den bittern Grund-stoff des Hopfens; einen fettigen Stoff; Chlorophyll; essigs. Kalk undAmmoniak; salpeters., salzs. und schwefelst Kali; unvollkommen kolnen-gesäuertes Kali; kohlen - und Phosphors. Kalk, Spuren von Phosphors.Magnesia; Schwefel; Eisenoxyd und Kieselerde.
Das Lupulin (Ebend. S. Z-j2.) ist als aromatisch, tonisch und narko-tisch zugleich wirkendes Mittel empfohlen worden in den Fällen, wo nmnvon dem Opium keine Anwendung machen kann, und zu seiner Anwendungempfiehlt sich vorzüglich die Tinktur (l'inoiurs Ou pull) nach folgender Vor-schrift: eine Unze zerquetschtes Lupulin und zwei Unzen rectiflctrter Wenn