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scheidet sich von ?I. srensria durch linieu-lancettförmige, sagenartiggezähnte, oder mit einem oder dem andern Zahn versehene Blätter,durch Blüthenköpfchen ohne Hüllen, durch die Kelchblättchen, die fastgleich sind, nur die vordem etwas länger, durch die Staubfäden, diedoppelt so lang sind als die Blumenkrvne und gerade. Kapsel undSaame, wie bei der vorigen Pflanze.
?Isntago L^nops I.INN. (Düsseld. Samml. X. 20 , Hapne V. 18.),in Italien und im südlichen Frankreich zu Hause, ist halb strauchar-tig, nicht schmierig-haarig, die Blätter linsenförmig, fast dreikantig,die Kapsel dicht über der Basis das Deckelchen abwerfend. Der Saame istden vorigen ähnlich, jedoch größer, mehr halbbraun und wenigerglänzend.
Der Saame von Hguilegis vuIZaris hat mit dem Flöhsaamenviele Aehnlichkeit, ist aber schwarzer und giebt mit Wasser geschütteltoder gekaut keinen Schleim.
Der Flöhsaame hat auf seiner Oberfläche einen so großen Gehaltan Schleim, daß i Th. davon 40 — 48 Th- kochenden Wassers eiweiß-artig - schleimig mit etwas grünlicher Farbe macht. Eine Unze SaameU Cgiebt eine Drachme trocknen Schleim.
Die Wurzel. Wilde Bertramwurzel.
räcliilles Uiarmics lünn. Sniypfgarbe. WilderBertram. Berufkraut.
Abbild. Hayne Arz. Gew. Bd. IX. Taf. 44.
Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XVI. Taf. io.
8^-5t. rexusl. 61. XIX. Orü, 2. 8)-nZ«iie5m superüus.
Orä. nstursl. 8^nsiitiiereae Hicli. Drill. Oor^mbjlsrAö.
Der wilde Bertram wachst auf feuchten Wiesen und Feldern.
Die Wurzel ist Walzenrund, lang , etwas gegliedert, schwach ästig,dünn, zähe, saftig, äußerlich graugelb, inwendig weißlich. Der Sten-gel ist i—i^ Fuß hoch, aufrecht, jedoch unten etwas niedergebogen,glatt, und endigt sich an der Spitze in einen flachen Strauß', indemer sich oben in mehrere Aeste theilt. Die Blätter stehen Wechselsweise,sind ungestielt, halbumfaffend, sehr schmal, lancettförmig zugespitzt undam Ende sägeartig gezähnt. An den Spitzen der Zweige, in die sichder Stengel oben theilt, stehen die Blumen, mit weißen Strahlenblü-then und weißlichgelben Scheibenblüthchen.
Die ganze Pflanze hat einen brennenden, scharfen Geschmack undstarken Geruch, und erregt Niesen, wenn sie zwischen den Händen ge-rieben oder geschnupft wird. Auch die Wurzel hat einen beißenden,scharfen, seifenartigen, widrigen Geschmack; sie wird, wie die Bertram-wurzel, zum Kauen gebraucht, auch wohl dieser Wurzel untergemengt,welcher sie hinsichts der Bestandtheile sehr ähnlich ist.
**?ulkAiuin. Das Kraut. Poley.
IVlentft» Vulegium lftinn.
Abbild. Düsseld. Samml. ossic. Pflnz. Lief. Xlll. Taf. iz.
Dulk' s preuß. Pharmak. I. 5t