Band 
I. Band.
Seite
VII
JPEG-Download
 

Vorrede.

VII

gerichtet/ daß in jedem' Hauptstücke die allgemeinenUebersichten und eigenthümlichen Ansichten vorausgesen--et/ und mit Garmond gesetzt wurden/ das Erfahrungs-mäßige/ überall Angenommene und Demonstrable mitPetitschrift nachfolgt. Es war indeß nicht immerthunlich/ diese Scheidung streng durchzuführen; dochist es in den meisten Hauptstücken geschehen. — Dasanalytische Verfahren ging aus der ganzen Beschaffenheitder Aufgabe hervor. Von der obersten Idee ewigerMacht und Weisheit ausgehend/ steigt die Betrachtungzuerst zu den Hauptklassen von Erscheinungen und We-sen herab/ nimmt dann jede derselben besonders vor/schreitet zu den untern Abtheilungen fort/ und schließtmit den Einzelheiten/ (so wett diese der Umfang auf-zunehmen gestattet/) gleichsam als den letzten Verzwei-gungen des Urstammes/ aus dem Alles entsprossen ist.Indem sie auch dem Menschen den Standpunkt an-weist/ welchen er im Universum einnimmt/ lehrt sieihn die Verhältnisse und Beziehungen kennen/ in wel-chen er zur Schöpfung steht/ veredelt und erleuchtetdadurch sein eigenes Wesen/ und klärt ihn über seinehöchsten Interessen auf. Die Erfahrung als substantielleGrundlage annehmend/ theilt sie ihre wichtigsten undsichersten Ergebnisse mit, verbindet sie zum geschlossenenGanzen, und sucht dadurch auch in der Wissenschaftjenen wunderbaren Organismus nachzubilden, welchenwir Natur nennen. — Da dieses Buch bestimmt ist,Uebersichten von höherem Standpunkte zu geben, sokonnte in ihm nur das Wichtigere, und auch diesesnur kurz berührt werden. Die gedrängte Sprachemachte es übrigens möglich, eine größere Masse vonThatsachen mitzutheilen, als vielleicht der Umfang er-