Astronomie.
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welche jetzt ziemlich alle andern verdrängt haben. Sehr großeAchromaten befinden steh in Dorpat, 9" Oeffirzing/ 14/ Brennw.;Berlin / 10 '/// 0.15/ B. München/ 12//O./ 18 / B./ sämmtlichaus dem Utzschneider-Fraunhofer'schen Institut. Sehr großeachromatische Fernrohre verfertigt auch Cauchoix in Paris.Da§ von ihm für den irländischen Astronomen Cooper gear-beitete hat 13// O. und 25> 3 // Brennw. cngl. Maaßes.Für die neue Sternwarte in Petersburg wurde in Münchenein Instrument von 13 / 2 " O. und 20 // Brennw. für 350/000Frk. bestellt/ welches auf den großen mittlern Thurm zustehen kommen soll. Eine Beschreibung der dia lyrischenFernrohre von Plößl stehe in BaumgartnerS Zeitschrift fürPhystk rc. 3Bd. K- i.)—-Neben K. glänzten Bouillard/ Riccioli/Galilei/ DcSkartcS/ Torrizelli/ Cavalicri/ Viviani/ SimonManns/ Scheiner/ Grimaldi/ Borclli/ Gassendi/ MoriN/Hevcl, Joh. Bayer/ SnelliuS/ Auzout/ HorrockcS. GalileoGalilei/ geb. 1564/ gest. 1642 / der Gründer der neuernMechanik/ fand die Gesetze des Falles der Körper. Eine imDome zu Pisa schwingende Lampe/ sagt man/ habe ihn aufdie Theorie des Pendels geführt. Er war ein Anhänger desKopernik. Weltsystems, und wurde gezwungen/ diese ketzerischeLehre abzuschwören, pur si muovei) Mittelst der neuerfundenen Fernröhre entdeckte er die Unebenheiten des MondeS/die Zusammengesetztheit der Krippe in der Milchstraße ausSterne»/ die Jupiterstrabanten und Phasen mehrerer Planeten(tkto)/ die Sonnenflccken (tkt 2 )/ Libration des Mondes (1637).
Dritte Periode. Von Erkenntniß des allgemeinen Gesetzesder Schwere durch Newton bis auf unsere Zeit.
Der große Newton entwickelte nicht nur die mechanischen Gründeder Keplcr'schen Gesetze, sondern begründete durch seine Theorieder allgemeinen Gravitation die Kenntniß der Perturbationcn derHimmelskörper. Zugleich bestimmte er die Gestalt der Erde/ dieUrsachen der Ebbe und Fluth / und lehrte die Bahnen derKometen berechnen. Ein fallender Apfel im väterlichen Gar-tcn zu WoolSthorpc soll ihn auf die Entdeckung des GcseheSder Schwere geleitet haben (1665). Er brachte die ersten Ge-danken hierüber in Beziehung zu Keplcrs drittem Gesetz undschloß/ daß die Attraktion der Sonne im umgekehrten Ver-hältniß des Quadrats ihrer Entfernung wirke. Später wen-dete er diesen Schluß auch auf den Mond an/ wo er ebenfallsvollkommen paßte. 1684 legte er Halley seinen merkwürdigenTractatus Ne molu vor. 1704 begann die Herausgabe der t>»n-
cipia pllilosopliiae nacui-ulis. (Nature ÜN<1 skl kiel- -w-orliL ls^ lllll