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I. Band.
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Mathem. und physische Geographie.

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aus dem Stande des Kanopus in RhoduS und Alexandrien5580 / nach PtolcmäuS u. A. 4185 geogr. M. groß. DieAraber stellten zuerst (unter ihrem Kalifen Al-Mamum) Grad-messungen an, die aber zu wenig genau waren/ umsein annä-hernd richtiges Resultat zu geben. Die erste Gradmessungin neuerer Zeit wurde von dem Niederländer Willebrord Snel-lius zwischen Alkmar und Bergcnopzom angestellt. Ihr folgtebald (im I7tcn Jahrhundert) jene von Pikard, nach welcherNewton und HuygbenS die Größe der Erde bestimmten. Etwazu gleicher Zeit beobachtete zuerst Richer in Caycnne/ dannBaris und DcShaycS an der afrikanischen Küste unter derLinie die langsameren Schwingungen des Pendels/ als derenUrsache HuyghenS und Newton die dort größere Schwungkrafterkannten. Aus der spätern Gradmcffung durch die Cassini/de la Hirc/ Maraldi, Couplet und CrazellcS folgerte mangegen Newton größere Länge der Erdaxe als des Äquatorial-durchmessers. Um diesen wichtigen Punkt zu entscheiden/wurden auf Anregung von Maurcpas/ unter Ludwig XIv.,2 Gradmessungcn unter dem Äquator und dem Polarkreisevorgenommen. Bouguer und Condamine begaben sich 1735nach Peru; MaupertuiS/ Clairaut/ Camus/ Lemonnier/ Ou-thier t73K nach Schweden. Letztere fanden die Größe einesGrades zwischen AmienS und Paris ^ 57,060/ unter dem Po-larkreise 57,437 Toiscn; Bouguer einen Grad unter demAequator 56,753 T. Hiemit war also die Abplattung anden Polen bewiesen. Mit Uebergehung kleinerer Operationendieser Art erwähnen wir nur die ungeheuerste von allen, aufBefehl des französischen National-Konvents von Mcchain undDelambrc ausgeführt. Man wollte gründliche Revision derfrühern Meßungen, und ein Normalmaaß für die neue Repu-blik. Delambrc maß den nördlichen Bogen von Dünkirchcnbis Rhodcz, Mechain den südlichen von Rhodez bis Barcel-lona. Diese große Arbeit wurde später bis an die Balcarcnausgedehnt, und erst 1806 durch Biot und Arago vollendet.AuS diesen und andern Gradmessungcn berechnete Laplace dieAbplattung auf ^ 77 / (glaubt aber, daß die Erde wegen un-gleicher Dichtigkeit nicht regelmäßig gekrümmt sei); Puissantfand ssjzj, Delambrc >/Mg, Lcgcndre Lindcnau >/ggj.Auch Längenmeffungen, um die Gestalt der Erde zu bestimmen,wurden seit t733 mehrere angestellt; so von Cassini und Ma-raidi, Cassini de Thury und Lacaille, Lambton, Narrow,Broußcaud, Nicollct und Picket, Planw und Carlini. NachPendelschwingungen suchten die Gestalt der Erde zu be-stimmen: Bouguer, Legcntil, Campbel, Lacaille, Daquicr,