Band 
I. Band.
Seite
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Botanik.

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Spezialwerke/ die kbllvsoxk»- Koianic» e>c. dienten ausserdemzur nähern Begründung dieses eben so originellen als unna-türlichen und vielleicht unentbehrlichen Systems/ in welchemfast aus jeder Seite der Witz/ Scharfstnn/ die Klarheit/ Ord-nung/ Beharrlichkeit/ ja selbst der poetische Geist des Autorshervorleuchten. L. setzte die Sexualität ausser Zweifel/grün-dete eine feste Kunstsprache,- Methode/ und doppelte Nomen-klatur. Durch ihn wurden der »scienti» vor allen

andern Naturwissenschaften Verehrer auf der ganzen Erde ge-wonnen. Seine Schüler und Anhänger verbreiteten sichdurch alle Länder/ und nie hat ein Naturforscher/ selbst Ari-stoteles/ Newton und Cuvicr nicht/ solch universellen Ruhmerlangt. Nur Frankreich entzog stch seinem Einflüsse durchdie JussieU/ und in Deutschland Haller. Anhänger der Linus',scheu Schule/ obwohl selbstständige Forscher/ verdient umVerbesserung des SystcmS/ Verfasser von Floren/ Bearbeiterbisher vernachläßigter Theile der Pflanze oder Pflanzenwelt/Bcschreiber neuer Pflanzen rc. waren oder sind: GronoviuS/die GmeliN/ Hill/ Allioni/ Oedew Burmann/ Scopoli, Schre-ber/ Schrank/ geb. <747/ gest. 1835/ ZacquiN/ Schäffer/ Glc-ditsch/ BergiuS/ PallaS/ König/ CommersoN/ Aublct/ Förster/Rottböll/ Mönch/Bulliard/ Retzius/ Thunberg/ BankS/ Hed-wig/ Hoffmann/ CavanilleS/ Gärtner/ Olof Swartz/ I. E.Smith/ AitvN/ Louroeirv/ la Billardiere/ Römer/ Usteri/Schuttes/ Vahl/ Schrader/ Roxburgh/ Wendland/ PersovN/Masson/ AndrewS/ Venlenat/ DcSfontaincs/ Waldstcin/ Ch.K. Sprengel/ K. Sprengel/ Bridel/ Esper/ AchariuS/ Ruiz/Pavon/ Michaud/ Palisot de BeauvoiS/ v. Hoffmannscgg/Flörke/ Fröhlich/ Röhling/ Willdenow/ Hoockcr/ v. Biber-stein / Lyngbye/ Koch u. A.

Während Linns im Norden und Osten von Europa den Scep-ter der Wissenschaft hielt/ erwachte im Westen eine andere Rich-tung/jene der natürlichen Methode/ in welcher diePflanzennicht nach einzelnen willkührlich gewählten Merkmalen/ son-dern nach dem Inbegriff ihrer Organisation/ und nach ihrenVerwandtschaften geordnet sind. Erst Bernard de Juksteu/geb. 1699/ gest. 1778/ Mitglied einer berühmten Gelehrten-familie/ jüngerem Bruder des auch verdienten Antoine be Jus-sieu/ gelang dieses in solchem Grade/ daß stch die Prinzipienseines Lehrgebäudes bis jetzt erhalten haben. Linns selbst be-wunderte ihn ungemein. Im Garten zu Trianon versammelteZ. auf Ludwigs xiv. Auftrag alle französischen Pflanzen undordnete sie nach seiner Methode. Seinem Neffen AntoineLaurent de Jussteu/ geb. 1748/ gest. 1836/ verdankt der^r-iin