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I. Band.
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Gott nach seiner doppelten Existenz. 103

als kleine Welten, nicht mehr als bloße Glieder der großenWelt erscheinen.

Die Kraftwesen oder Seelen im allgemeinstenSinn, welche aus dem Weltgeiste hervorgegangen sind undhervorgehen, sind von vcrschiedenener Vollkommenheit, undsie können hiernach in 3 Hauptklassen zusammengefaßt werden.

Die niedrigsten von allen besitzen nur Eigenschaften,welche zu den Sinnen eine solche Verwandtschaft haben,daß sie mit ihnen in Wechselwirkung treten und hiedurch wahr-genommen werden. Diese Eigenschaften sind unter dem Namenmaterielle bekannt. -Die niedrigsten aller Wesen stellendie Atome der Materie, die matcrialen Kräftepunktedar, und wir nennen sie Stoffseelcn. — Die Seelen einerhohem Klasse haben nicht mehr für sich die Kraft, in räum-licher Ausdehnung den Sinnen wahrnehmbar zu werden, Ma-terial zu sein, wie die Stoffseelen, —- aber sie vermögen einegrößere oder geringere Zahl von diesen um sich zu sammeln,und sie zur Hülle zu gestalten, unter welcher nur sie räumlich undzeitlich erscheinen können. So die Seelen der Organismen oderder Wettkörper, Pflanzen und Thiere. Wir werden sie orga-nisirende Seelen nennen. Nur die höchsten unter ihnenhaben ein Bewußtsein ihrer Existenz (d. h. sie erscheinen nichtbloß objektiv, sondern auch sich selbst), und alle erlöschen mitder Zerstörung ihrer Hülle. — Nach dem Gesetz der aufstei-genden Folge würden Seelen höchster Art frei von körperlicherBeschränkung eristiren und unter allen die vollkommenste Ein-sicht in das Universum haben. Es müßten die vorzugsweiseintelligenten Seelen sein. Ist der Mensch bestimmt, nachder Vernichtung seiner Hülle als über die Leiblichkcit erhabeneIntelligenz zu leben, so gehört er jenen seinem Wesen nachan, verbindet sie jedoch mit den organisirenden Seelen,indem er eine gewisse Zeit auf deren Stufe verharren muß.

So besteht das Universum in seinem übersinnlichen wiemateriellen Theil, nur aus einer unermeßlichen Anzahl vonPotenzen der verschiedensten Art, von denen die niedrigern,allgemeinern, deren Individualität immer mehr unserer Wahr-nehmung entschwindet, deren Wirkungen uns als allgemeine