Von den primären Organismen oder Weltkörpern. 119
Beschaffenheit alle künftige Verschiedenheit des werdenden Leibesvon andern ihren Grund hat.
Die verschiedenen Thätigkeitsrichtungcn der organisirendenSeelen, wodurch sie eben die verschiedenen Organe und Or-ganensysteme ihrer Leiber gestalten, sind gleichsam eine höhereWiederholung der verschiedenen Anziehungsaren, welche manan den materiellen Atomen annimmt.
VIII. Hauptstück.
Von den primären Organismen oder Weltkörpern.
In den Seelen der Weltkörper ist die riesenhaftesteMassen beherrschende Macht ausgesprochen. Dieses ist derGrundzug ihres Wesens. Hiedurch hat jede so viele Atomezu einem Ganzen vereinigt, als den von ihr erzeugten kosmischenOrganismus ausmachen. Die Seelen der Weltkörper gehörenzwar einem niederern Range an, sie stehen der mathema-tischen Nothwendigkeit näher, als jene der sekundären Or-ganismen, doch sind letztere, indem sie eine gewisse Massevon Atomen znr Bildung ihres Leibes gebrauchen, in dieserBeziehung dem übermächtigen Zuge derselben, der Gravitationgegen den Weltkörper, dem sie angehören, unterworfen.
Zweitens sind die Weltkörper die eigentlichen Erzeugerjener wunderbaren Erscheinungen, welche wir als Licht undWärme, Elektricität und Magnetismus kennen. Alle Körper,an welchen diese sich sonst noch offenbaren, sind entweder nurTräger von den Weltkörpern in sie übergegangener Theilejener Kräfte, oder vermögen doch nur in sehr geringem Maaßesie selbstständig zu erzeugen.
Eine dritte Hanpteigenschast der Weltkörperseelen beruhtauf ihrer Macht, die ursprünglich einfachen Stoffe zu verei-nigen, und aus ihnen die Mannigfaltigkeit der Mineralkörper sohervorgehen zu lassen, wie die sekundären Organismen die orga-nischen Verbindungen. Die Seelen der primären Organismenvermögen keine jener Modifikationen der Materie zu erzeugen,