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I. Band.
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132 Allgemeine Naturgeschichte, il- Buch.

welche der Baryterde ähnlich ist/ aber die Weingeistflamme purpurnfärbt/ und deren Verbindungen nicht giftig stnd.

t5) Kalium/ ist zinmvciß/ unter o° k. fest/ spröde/ krystal-linisch/ bet io» Wärme geschmeidig/ auf dem Striche stark silber-glänzend/ bei 15° weich; eS schmilzt bei 55°/ verwandelt steh in derRothglühhitze in grüne Dämpft/ und wiegt bei 15» Wärme O/zgz.8t Prz. verbinden sich mit ts Oxygen zum Oxyd/ welches dasWasser so gierig anzieht/ daß es sich hiebet bis zum Glühen erhitzt/und ein Hydrat bildet/ welches das gewöhnliche Aetzkali ist/ dasaus 84 Proz. Kaliumoxyd und ts Proz. Wasser besteht/ weiß/ spröde/2 /i mal schwerer als Wasser ist. Es zerstört thierische Stoffe/ undverbindet sich mit Phosphor erwärmt/ unter Glühen mit selbem; mitSchwefel verbindet es sich zur Schwefellcber; außer andern Erdenvorzüglich mit der Kieselerde/ welche Hiebei die Rolle einer Säurespielt/ —in mehrern Proportionen zur Kicsclfeuchtigkeit/ und mitBeisatz von Salpeter/ Borax/ Braunstein rc. zu den verschiedenenArten unseres Glases. In der Natur ist das Kalium gewöhnlichso fest mit Sauerstoff und Wasser zum Kali oder Pflanzenlaugen-salz/ einem Oxydhydrat verbunden/ daß man es als solches füreinen Grundstoff hielt/ bis Davy 1807 das Metall am negativenPol einer starken Voltaischen Säule für steh darstellte.

16 ) Natrium ist silberweiß/ mctallglänzend/ O/ggj schwer/bei 0°—15» k. bleiartig/ geschmeidig/ etwas dehnbar; bet 4o« U-wird eS weich/ bei 72« N. vollkommen flüßig; bet der Glühhitzeentzündet eS sich. Selbst im trockenen Sauerstöffgas oxydirt essich bei gewöhnlicher Temperatur nicht; mit Wasser oxydirt es sichheftig/ ohne sich zu entzünden; auf conccntrirter Schwefelsäuremit Wasser benetzt verbrennt es. Mit Quecksilber bildet es unterLichtentwicklung ein Amalgam. 74/^ Pro;, verbinden sich mit25/g Säuerst, zum Oxyd/ dem Natron/ welches mit Kieselerde/Thonerde und Schwefel verbunden das Ultramarin giebt. — DasNatron findet sich in vielen/ besonders erdigen Mineralien/ so imSodalith/ Natrolith/ Analzini/ elektrischen Schörl/ und bildetmit dem Chlor das Kochsalz. 77/? Natron und 22 /g Wasser gebendas ätzende Mineralalkali/ ein Hydrat das man am leichtesten ausder Asche mancher Seegewächse der Sippen 8-Nsv>a, Lsiicornis ew.gewinnt. Das Natron wird leicht vom Pflanzenlaugensalz unter-schieden/ da es nicht/ wie dieseS/ in Wasser aufgelöst durchUebersättigung mit Weinsteinsäure einen weißen Niederschlug/6remor llartarl giebt. Auch das Natron giebt mit Kieselsäure GlaS/und hat dieselben Verhältnisse zu den Erden/ Schwefel/ Phosphorund Wasser.

17) Lithion/ von Arfvcdson und Berzelius entdeckt/ istsilberweiß/ leichter äls Wasser/ und findet sich im Turmalin/