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I. Band.
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Von den allgemeinen oder kosmischen Kräften. 160

Bewußtsein erscheint! Indem es mit unserm edelsten Sinnin Wechselwirkung tritt, bildet es gleichsam ein Band zwischenuns und den fernsten Weltkörpern in den Tiefen des Himmels,von deren Vorhandensein wir nur durch das Licht erfahren.Die Gravitation, welche unsere Erde ohne Zweifel mit denfernsten Sonnen in Beziehung setzt, obwohl deren Zug gegenden unvergleichbar mächtigern unserer Sonne gleichsam ver-schwindet, ist für uns nicht vorhanden: das Licht allein giebtuns Kunde von der Herrlichkeit des Weltalls und der grän-zenlosen Zahl der Welten. Wie die allgemeine Schwere alleKörper unter sich verbindet, so das Licht die objektive Weltmit der subjektiven, die bewußtlose Schöpfung mit der be-wußten. Es ist das Höchste und Feinste, was an der Materiezu erscheinen vermag, die schnellste, lebendigste Kraft, undBild einer solchen auch in der geistigen Natur, ja derRepräsentant des Unendlichen selbst in der Sinncnwelt,allgegenwärtig, allbclebend, aber auch allvernichtend. DieSonnen sind die vorzüglichsten Quellen des Lichtes, das alsein Akt ihres Lebens und Wirkens erscheint: sei es nun, daßsie durch ihre bloße Gegenwart den Aether und mit ihm dieganze Stoffwelt in entsprechende Thätigkeit zu versetzen ver-mögen, welche wir als Licht wahrnehmen, oder daß sie, wasweniger wahrscheinlich ist, brennende Weltkörper sind, vonwelchen das Licht als ungemein feine Substanz ausströmnWärme ist so eng mit dem Lichte verbunden, daß beidein vieler Beziehung nur als verschiedene Aeußerungen desselbenGrundwesens erscheinen. Gehört das Licht mehr dem Raumean, so tritt die Wärme mehr in der Materie auf, ist gleich-sam das irdisch gewordene Licht. Setzt sich das Licht, inWechselwirkung mit dem eigentlich kosmischen Sinn, demAuge, so affizirt die Wärme den am meisten irdischen, dasGemeingefühl. Gleich dem Lichte ist sie der Schwere entge-gengesetzt, und während dieselbe allenthalben zu vereinigenstrebt, sucht die Wärme überall zu trennen, das im Zug derMasse Gebundene frei zu machen, und jedem Atom Jsolirungund Selbstständigkeit zu verschaffen. Sie durchdringt die Kör-perwelt viel vollkommener als das Licht, welches meistens nur