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I. Band.
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Erläuterungen zum ll und Ul Hauptstück. 2tt t

daß dieselben sich erst in unserem Luftkreis entzündeten/ schwer zuerweisen ist. Wir sehen sie schon in Entfernungen von mehrerentvo Meilen leuchtend/ bis wohin man unsere Atmosphäre/ wenig-stens im engern Gin»/ nicht annehmen kann. ES scheint viel-mehr/ daß dieselben / im Luftkrcise angekommen / Prozesse eigen-thümlicher Art eingehen/ an Wärme und hiemit an Umfang außer-ordentlich verlieren und sonach zu kleinern außen oxydirten Massenzusammensintern. Hieraus erklärt sich / warum Meteore / die vordem Herabstürzen mehrere tvoe im Durchmesser haben / nach dem-selben nur wenige Pfund schwere Meteorsteine/ gleichsam als ihreverbrannten/ zusammen gcschru-mpften Leichname darstellen. Nachv. Hoff haben die herabgestürzten Massen manchmal nur eindes Volumens der Meteore selbst, v. Hoff nimmt an / daß die inunsere Atmosphäre gerathenen Stcrnschnuppenmaffen darin nocherst einen besondern chemischen Prozeß erleiden und veranlassen/der erst das völlig ausbildet/ was als Meteorstein herabfällt; ei»Prozeß/ der wie OlbcrS bemerkt/ nicht blos in Entzündung be-stehen kann. — In Bezug auf den Ursprung der Aerolithenäußerte schon früher Wildt/ daß sie die Trümmer einer zerstörtenWelt seien / deren größte Ucberrcste die kleinen Planeten zwischenMars und Jupiter darstellten. Man könnte indeß/ wie wir glauben/auch vermuthen/ daß sie aus dem nach der Formation der Planeten/und Monde im Sonnensystem übrig gebliebenen gröber» oder fei-nern Bildungsstoffe entstanden seien oder noch entständen/ und daßnoch lange Zeiten vergehen können/ bis sie sich sämmtlich mildenhöher» Wcltkörpern vereinigt haben.

Wir bemerken noch/ daß D--- Ph. Zoannis in einer so ebenerschienenen Schrift: „Untersuchungen von den Stein- undStaubniederschlägcn rc. München 1836 " der Hauptsache nach auf'SNeue wieder zu beweisen sucht / daß die Aerolithenfälle u. s. w.ihren Ursprung den durch Zersetzung aus der Erdmasse'entwei-chenden und in die höhern Lustregioncn emporsteigenden gasartigenElementen der'Mineralien verdanken. Die Gründe / welche derVerfasser gegen die kosmische Ansicht vorbringt/ scheinen nichtgewichtig genug und größtenthcils negativer Art/ so wie sich nachseiner Ansicht eben die Hauptumständc/ nämlich die planetarischschnelle Bewegung der Meteore und ihre zum Theil so große Ent-fernung von der Erde nicht erklären lassen/ und auch nur sehrflüchtig über die angeführten entscheidenden Beobachtungen derneuesten Zeit weggegangen wird.

* V

Einige Erläuterungen zum n. und m. Hauptstück.

Dem Plane gegenwärtigen Werkes gemäß/ nur die Resultateder Forschung und deren Verbindung mitzutheilen/ die Versah-