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I. Band.
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Die Gewässer des Landes.

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aus der Verbindung mancher Quellen mit dem Meere, also mitdessen Ebbe und Fluth, und dem Luftdrucke in den, Wasser ent-haltenden Höhlen, der durch ungleiche Temperatur verschieden großwird. Hieher gehören die sogenannten Maibrunnen mancher Ge-birgsgegenden, in manchen Jahren im Mai bis Mitte Juni Messend.Regelmässige intermittikende Q. sind der Bullerborn im Pader-born'schen, der im Sommer gewöhnlich in 6stündigen Perioden,manchmal auch gar nicht, in den 3 übrigen Jahreszeiten alle 4Stunden St. sehr reichhaltig fließt. Muncke beobachtete eineQ- bei Wallmoden im Hildesheim'schen, die Wochen, selbst Monatelang trocken ist, dann 'mehrere Wochen, gewöhnlich im Januareinen kleinen Bach bildet. Eine bei Kuhla unweit Eisenach fließtvom Frühling bis Herbst sehr stark, und entzieht im Winter einembenachbarten Flusse das Wasser. Der Engstlerbrunnen im Thal-dieses Namens im Berneroberlande, dessen Periodizität wohl ausdem Schmelzen des Schnees in den MittagS-und Nachmittagsstundenherrührt, fließt vom Mai bis August von Abends 4 Uhr bis Mor-gens 8 Uhr, sonst und im Winter bleibt er aus. Andere intermitti-rende Q. sind die bei Rcmus in Graubündten, die Q- Fontestorbein Mirepoix, eine bei Fonsanche unweit NimeS, bei Colmar, beiSenez in der Provence, die Fontaine ronde unweit Pontarlier,2 in Terra di Lavoro, wofür wir auf Muncke's phys. Gcogr.S. 2s4 verweisen. Der Schloßbrunnen in Karlsbad versiegte am2. Sept. 1809 plötzlich, und begann am 15. Oktob. 1823 wiederin früherer Stärke zu Messen.

Das Wasser der Flüsse enthält viel mehr erdige und organischeTheile als das der Quellen, welche sie als Schlamm absetzen, undzum Theil Delta's (dreieckige Landstücke, in's Meer oder Seenhineinragend, deren Grundfläche diesen, deren Spitze dem Flussezugekehrt ist) bilden. Der Nil soll V,s2, der Rhein '/174—'/>oo,der Hoangho /r«> seiner Wassermasse Schlamm enthalten. Einigekleine Flüsse enthalten viel Salz, oder Kalk, der Rio Vinagrein Südamerika etwas Schwefelsäure, Salzsäure, Thonerde, Kalkund Eisen. Die größten Ströme hat Amerika; hierauf folgenAsien, Europa, Afrika, Neuholland. — Keil und Buffon berech-neten die Waffermenge, welche alle Ströme jährlich in's Meerführen, auf 455'/?, de la Metherie auf 34t Kubikm.; die Neuernnur auf 75, ja nur auf so Kubikmeilen. Der Rhein führt jähr-lieh nach genauen Messungen nur 0,^ Kubikm. Wasser in's Meer;das geographische Gebiet aller übrigen Flüsse ist 186 Mal größer,als das des Rheins, wonach nur 36,M. herauskämen.Die noch unbekannten Flüsse, die bei manchen außerordentlichenAnschwellungen vcranlaßen die oben angegebene, etwa doppelt sogroße Annahme. Setzt man die Länge des Laufes der Themse — 1,