Band 
I. Band.
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387
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Physische u. plastische Verhältnisse d. Erdoberfläche. Zg7

Unter 7° n. B. spalten sich die AndeS in drei Zweige/ heißenCordilleren von Neugranada/ und vereinigen sich nicht wie-der/ sondern fallen in das Tiefland zum Meere und zur Land-enge von Panama ab / deren schmalste Stelle nur « 00 / MecrcS-höhe hat/ während sich die Silla de Veragua zu 8/4oo// die Cor-dillere von Nicaragua und Guatimala mit zahlreichen Vulkanenwieder zu tO/voo/ erheben. Die Cordillere von Mejiko dehntsich zu den 7/000/ hohen Plateaus von Anahuac und Gua-naxuato auS/ auf denen noch um 8 — lO/OOO/ höhere Schnec-und Feuerbcrgc stehen/ — so der Sitlal tepetl 16/320//Popoca tepetl/ 16/62«// Jztac zihuatl 14/730/ —und von denen Terrassen nach O. und W. abfallen. Das breitemejikanische GcbirgSganze theilt sich unter 21» „. B. in 3 Zweige:die gegen NO. bis zur Vereinigung des Missouri und Missisippilaufende Cordillere von TexaS/ die nach W. bis zum Nord-ende des Busens von Californicn ziehende Cordillere vonSonor»/ und die Sierra Madre in der Mitte/ deren Hoch-ebenen zum Plateau von Neumejiko fortsetzen / das weiter nachN. in die Rocky MountainS übergeht/ die sich in Gipfel bis11/000/ erheben/ und am Polarmeer enden. Abgesonderte GebirgS-glieder sind in Nordamerika: das Küstcngebirge von Cali-fornien/ im EliaSberg bis i6/9oc»/ ansteigend/ und dasKettensystcm der AlleghanyS; in Südamerika die Hochländervon Guyana (Gebirg von Parime) und von Brasilien.Die Flach- und Tiefländer Amerikas sind reich bewässert/fruchtbar/ zum Theil mit unermeßlichen Urwäldern oder Grasflurenbedeckt / nur im äussersten Norden sehr kalt und steril. — AmerikasStröme sind die längsten/ wasserreichsten der Erde/ undam weitestenstromaufwärts schiffbar. Die Hauptabdachung geht nach O-/ SO.und S. / also nach dem atlantischen Ocean. Unter den Haupt-strömen wendet sich nur der Columbia/ in Nordamerika dasgroße Kettengebirge durchbrechend / zur westlichen Abdachung undzum stillen Ocean. Von großen Strömen hat Nordamerika (aus-ser zahlreichen aber wichtigen kleinen) noch den St. Lorenz/ wel-cher das Wasser einer ganzen Kette von Seen in die St. Lorenz-bai des atlantischen Oceans führt/ den Missisippi (mit Ohiound Missouri) 64o geogr. M. lang/ und Rio del Norte/ die ihreFluthen in den Golfvon Mcjiko wälzen. Noch größere Ströme hatSüdamerika. Von O. nach W. / dann nach N. / hierauf nach O. gehtderOronoko/ L. 320 M./ Stromg. 17/600 (IM. / der sich durch denaus ihm kommenden/ in den Rio del Norte einmündenden Cassiquiareauf eine höchst merkwürdige Weise mit dem Amazonas verbindet; vonW. nach O. Maranon oder Amazonas (mitdem Rio Negro)/der größte Strom der Erde/ 730 M. lang/ Stromg. 88,4oo UM.;