Vom eigenthüml. Leben d. Erde u. dessen verschied. Aeusserung. 4>43
oder wo sonst steh viel Eis anhäuft/ entwickle. Es entstünde durchdie -j- E, der Atmosphäre/ welche die schnelle Verdichtung desDampfes im Gefrierungsakt veranlaßt/ und die — E. der umge-benden Luftthcilchen hervorruft; es sei unmittelbare Folge derHerstellung des el. Gleichgewichts mittelst der Eistheilchen/ welcheals unvollkommene Leiter die E. durchlaffend/ leuchtend werden.Das N. fehle in den gemäßigten und der Tropenzone/ weil da-selbst das el. Gleichgew. sich mittelst wäßriger Dämpfe herstellt/was Donner und Blitz/ aber kein N. verursacht/ das nur beireinem/ trocknem/ kaltem Himmel entstehen kann. (k»)-»! Society19.5uni 1834. l'lnsl. i835. x. i5-j.) Sowohl nach dem N. vom t8.Okt.1836/ als nach dem vom 18. Feb. 1837 trat in Bern einige Tagespäter kaltes Schneewetter ein. Das im Febr. 1837 erfolgte ganzplötzlich in der Nacht vom 23 — 24. Der 23. war der wärmsteeiner Reihe gelinder und sonniger Tage; Mittags hatte man imSchatten 7vk. Nachmittags bewölkte sich der Himmel/ Abendsund Nachts folgte starker Sturm aus W. mit Regen; am Mor-gen des 24. war alles mit Schnee bedeckt; am Mittag stand dasThermom. nur auf2»k. Die Erde war während der Nacht gefroren.
Erscheinungen des Vulkanismus. Die Vulkane sindnicht immer thätig / und können Jahrhunderte lang ruhen. Von.Ausbrüchcn des Vesuv vor 79/ des Aetna vor 4o n. Ch. weiß mannur aus unsichern Traditionen. Die V. Amerikas haben seltenmehr als eine Eruption in einem Jahrh. v. Buch unterscheidetbei den vulk. AuSbrüchen (wobei er vorzüglich den Vesuv alsBeispiel im Auge hatte) 4 Perioden. Die erste sind die Vorboten.Die Erde schwankt und bebt oft nur leise/ oft bis zum gänzlichenUmsturz der Gegenstände auf ihrer Oberfläche; manchmal nurvon Geräusch/ manchmal von lautem Rollen und Donnern be-gleitet. Die Schwingungen des Erdbebens sind in der Nähe desV, am stärksten / wirken oft auf die entlegensten Punkte/ stürzenganze Städte nieder/ erheben das Meer oft mehrere Klafter hoch/und machen es gegen das Land strömen/ wo es furchtbare Ver-wüstungen anrichtet. Manchmal versiegen Quellen/ ja ganzeFlüsse/ es eröffnen sich durch die heftigen Stöße in den Berge»mit Wasser erfüllte Gewölbe/ und ergießen mit diesem z. B- inSüdamerika Schlammströme und unzählige Fische / kimdoäuscloxum. Endlich zerreißen die Dämpfe/ welche dem ungeheuernDruck der im Innern kochenden Lava nicht mehr widerstehenkönnen/ den Berg an seinem Abhang oder am Fuß des Kegels/immer eine senkrechte/ nie eine horizontale Spalte in selbem be-wirkend. In der zweiten Periode bricht nun aus dieser Spaltedie Lava als glühender Strom hervor/ und hellleuchtende Flam-men/ welchen ein erschütternder Knall vorhergeht/ erheben sich