Entstehung ».Bildung/ Veränderung.».Zukunftd.Erde.
Eise entstandene/ 4 Meilen breite Fluth/ mächtige Eisblöcke mitFelsstücken fortwälzend/ das Land bis zum Meere. Aus der dich-ten Rauchwolke kamen Asche/ Bimsstein/ gewaltige Blitze undzahlreiche Feuerkugeln/ welche platzten und Steine fallen ließen;hierauf hagelte es/ und in jedem Hagelkorn war ein Steinchenoder Aschenkern. Der Himmel über dem D. bildete ein rothesFeuergewölbe voll seltsamer Figuren. 1783 warfen mehrere V.sammt den Thälern zwischen ihnen Feuer aus. Der Fluß Skaptaverschwand am il. Juni binnen 24 Stunden/ und eine 4 Meilenlange/ 4oc>e tiefe Kluft/ durch welche er sonst floß/ schien auSge-trocknet. Nach einigen Tagen entzündete ste sich/ ein Feuermcerbrach aus ihr hervor/ welches die ganze Gegend unter Lavawellenbegrub/ sich in einem Kesselthale zu einem See aufstaute und endlichinS niedrigere Land herabfluthcte. Man berechnete den Gehalt diesesunermeßlichen Lavastromes zu 86/k4o Millionen Kubiktoisen/ eineMasse, groß genug/ um 6 Montblancs aus ihr zu bilden. Wäh-rend der Eruption stieg is Meilen von der Küste entfernt/ eineInsel aus dem dort 800 Klafter tiefen Meere/ spie Feuer und Bims-stein auS/ verschwand aber schon 1784 wieder. Island/ der Sitzalter Kultur/ sonst blühend und fruchtbar/ ist durch die vereintenfeindlichen Wirkungen der Vulkane/ Erdbeben und des Polareisesimmer mehr zur unwirtbbaren Wüste geworden. — Mehrere V.auf Kamtschatka/ namentl. der Kamtschatkam überdecken bei ihrenEruptionen das Land weit umher mit Asche. Der V. Majongaauf Luzon dient-durch sein beständiges/ meist ruhiges Feuer alsLeuchtthurm. Beim Ausbruch von 17 KK kamen aus ihm Wasser-ströme mit viel Sand hervor/ der das Land bis an die Wipfelder Palmen überdeckte. In der Provinz Taal verschwand einBerg; an seine Stelle trat ein See/ aus dem Feuer hervorbrach.Beim Ausbruch von 1814 wurde der Boden 5—k Klafter hoch mitSand und Asche überdeckt. Auf Java stürzte der Papandayang1772 grüßtentheils ein/ wobei 40 Dörfer verheert und ihre Bewoh-ner getödtet wurden. Der Tamboro auf Sumbava streute b. Ausbr.v. 1815 seine Asche looo engl. M. weit aus/ verbreitete soo M. um-her Nacht/ und von 12/000 Bewohnern seiner Umgegend rettetensich kaum 10. Der Gipfel eines Vulkans auf Mindanao wurde1840 abgehoben und 2 M- weit fortgeschleudert/ die Asche bis nachBornes geführt/ ein neuer See gebildet. — Beim Ausbruch desCotopapi von isos hörten Humboldt und Bonpland im Hafen vonGuajaquil/ 250 franz. M. in gerader Richtung vom Kraterrandedas unaufhörliche Brüllen und Donnern. Der Nevado dcl Abtasoder Kapac-Urku/ sonst höher als der Chimborarv/ soll durcheine 7jährige Eruption im 16. Jahrh, an Höhe 700 Toisen ver-loren haben. Beim furchtbaren Ausbruch des Tunguragua 1797
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