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II. Band.
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Elcmcntartheilc, Struktur u. morphol. Verhältnisse d. Mineral. 19

Kugeln gecndigten Eisenstäbchens. Das zu untersuchende Mineralwird mit einem wollenen Tuch gerieben und dem Stäbchen genähert;zieht es dieses am so ist eS ein Nichtleiter/ im Gegentheile ein Leiter.Zur Bestimmung der Art.der Elektrizität isolirt man jenes kleineWerkzeug, d. h. man bringt es auf einen Nichtleiter/ z. B. eineUnterlage von Glas/ und thcilt'ihm dann/ indem man mit einer gerie-denen Siegellackstange eine der Kugeln berührt/ die Elektricität jener/also Harzelektricität oder Elektricität! mit. Zieht nun ein demInstrument genähertes Mineral dieses an/ so wird es st- elektrisch/im Gegentheil elektrisch sein/ weil steh ungleichnamige Elektrizi-täten anziehen/ gleichnamige abstoßen.

III. H a np tst ü ck.

Elementartheile, Struktur und morphologische Ver-hältnisse der Mineralien.

Ueber die Elementartheilchen unorganischerKörper sindvon Ehrenberg und Valentin einige Beobachtungen mitgetheilt wor-den. Der letztere Gelehrte bemerkt Hiebei, daß diese Elementar-theile meist aus runden, großen: oder kleinen Kügelchen inmannigfachen Aggregationen zusammengesetzt sind, und wesentlichnur den nicht krystallisirten Körpern angehören, während bei reinenKrystallbildungen, wie bei reinen chemischen Lösungen, keine Molekülesichtbar werden, was Ehrenberg's Angaben widerspricht.. Die ver-schiedenen Arten des Bruchs, dürften in Beziehung zu der Gestaltund Anordnung dieser noch sichtbaren Partikeln stehen, was weitereBeobachtungen auf diesem fast noch unbekannten Felde entscheidenwerden. Gewisse Mineralien, z. B. Kalkspat!), Steinsalz, Blei-glanz rc., erhalten beim Zerschlagen in jedem Theile glatte undebene Flachen, welchcEigenschaftman Theilbarkeit oder Spalt-bar keit nennt, während die so erhaltenen, bestimmt begrenztenStücke Theilungsgestalten der Gattungen heißen. Die Kry-stalle der Mineralien enthalten diese Flächen nicht wirklich in sich,sondern laßen nur in solchen Richtungen leichter als in anderneine Trennung ihrer Theile zu. Immer sind diese Theilungs-siächen einer oder der andern der bei den Gattungen vorkommendenKrystallflächen parallel; sie hängen daher mit den Krystallisations-