Von d. Stoff. u. den an ihnen erscheinend, allgem. Kräften. 33
heftet, Fische, Süßwasserrepetilien müßten ebenfalls Azot bilden.
Ein junges mit Gras gefüttertes Kalb habe in den Knochen vielPhosphor, welcher sich doch nickt im Grase findet. H. Davy konntemittelst des galvanischen Apparats, so lange als er wollte, aus demPkosphor HydrogengaS ziehen. Der Phosphor muß also zusammen-gesetzt sein, ober das HydrogengaS wird eine Existenzform von ihmsei». Carbon bilde sich im Körper, Gold in den Bezoarcn, Kupferim Schellfisch, Natron in der, auch auf den Gipfel eines Bergs ver.pflanzten 8»Isol». Die für einfach gehaltenen Stoffe seien wahr«scheinlich zusammengesetzt, und eS gebe nur einen einfachen, denBether. Fror. N. Notiz. »><>. 42. — Ueber die in den letzten Jahrenvon einem englischen Chemiker behauptete, aber widerlegte Ver-wandlung von Kohlenstoff in Silicium s. Fror. N. Notiz. nro. 4v3.S- dv - Hegel hat über diesen Gegenstand eine merkwürdige, sehrprägnante Stelle, welche ich, da ohnedem die Naturforscher wenigleine Werke studieren, hier aufnehmen will. Er sagt bei Erläute-rung des Systems von Heraklit (Gesch. der Pbilos. I. »44 ff,):„Die Natur ist Prozeß an ihr selbst. In diesem Begriffe geht einMoment, ein Element in das andere über: Feuer wird zu Wasser,Wasser zu Erde und Feuer- ES ist alter Streit über die Verwand-lung gegen die Uttwandelbarkeit der Elemente. In diesem Begriffescheidet sich die gemein sinnliche Naturforschung und die Naturpbi-losvvbie. An sich, in der spekulativen Anficht wird die einfacheSubstanz in Feuer und die übrigen Elemente metamorpbosirt;in der andern ist aller Uebergang aufgehoben, Wasser ist eben Wasser,Feuer ist Feuer u. s. f., — kein Begriff, keine absolute Bewegung,sondern nur Hervorgehen ist, eine äußerliche Trennung schon vor-handener. Wenn jene Ansicht die Verwandlung behauptet, so glaubtdiese Ansicht, das Gegentheil aufzeigen zu können; sie behauptetzwar, Wasser, Feuer u. s f. nicht mehr als einfache Wesenhei-ten sondern zerlegt sie in Wasser- und Sauerstoff u. s. f. — aberderen Unwandelbarkcit bebauptet sie. Sie behauptet dabei mit Recht,daß, was an sich sein soll, i» der spekulativen Ansicht, auch dieWahrheit der Wirklichkeit haben müsse; denn, wenn das Spekulativedieß ist, die Nanrr und das Wesen ihrer Momente zu sein, so mußdieß auch so vorhanden sein. (Man stellt sich das Spekulative vor,als daß es nur in Gedanken sei, oder im Innern, d. h. man wissenicht wo). ES ist dieß auch so vorh anden; aber die Naturforscherverschließen sich das Auge dazu durch ihren beschränkten Begriff. —Wenn wir sie hören, so beobachten sie nur, sagen was sie sehe»; aberdieß ist nicht wahr, sondern bewußtlos verwandeln sie unmittelbardas Gesehene durch den Begriff. Und der Streit ist nicht der Gegen-satz der Beobachtung und des absoluten Begriffs, sondern desbeschränkten sixirten Begriffs gegen den absoluten Begriff. Sie