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Drittes Buch. Von den Weltkörpern-
msäe Lt Llou^l», vilk » 20 keet rekleclor in ?bil. n>ns»ct, l888. II. —Littrow, die Doppelsterne, Sterngruppen und Nebelmassen derHimmels, mit Kupf. Wien, 1885. — Gruithuisen, der Stern-himmel und d. Neueste von seinen Wellen. Landshut, 1888. —S. 1S8, Z. » v. u. setze bei- Ganz eigenthümliche Ansichten über dieLichtstärcke der Fixst., deren Ursachen rc-stellt Spätb auf in seinerSchrift: „Ueber die Lichtstärke der Fixsterne und Sonnen rc. Mün-chen, 1837. — Eine sinnreiche Methode mit hiczu erfundenen Appa-raten zur Messung der Lichtstärke der Sterne gibt Steinheilan. S- dessen gekr. Preisschrifl: „Elemente der Helligkeitsmeffungcnam Sternhimmel in Abh- d. mathem. phys. Kl. d. k- b. Akad. derWiffensch. 2krr Band. München, 1887. — Au S. 200 bemerke: Dieletzten Jahre haben wichtige Aufklärungen hinsichtlich der eigenenBewegung der Fixsterne, ihrer Parallaxen und Entfer-nungen gebracht. Schon vor etwa ioo Jahren vermuthete man eigeneBewegungen der Fixsterne, jetzt kennt man mit Bestimmtheit schonüber 500, bei welchen diese unzweifelhaft sind. Die stärkste Bewe-gung zeigt der Doppelstcrn Nro. si des Schwans; er legt jährlichS"„ zurück; dann folgen äo deS EridanuS und der Cassiopeja.Unter den Sternen erster Größe hat Arktur die stärkste eigene Bewe-gung von etwa 2 ". Bei 3SV Sternen beträgt die BewegungSekund. jährlich; bei ioo nur über Sek. Sollte diese Bewegungder Sterne etwa bloß von der Bewegung unserer Sonne im Welt-raum Herrühren, so müßte es einen Punkt'am Himmel geben, wohindie Sonne ihre Richtung nähme, und alle Gestirne müßten sich dementgegengesetzten Punkte nähern, ohne andere Richtungen zu »er-folgen. Nun bemerkt man zwar allerdings, daß die meisten Sterneihren Lauf nach Süden richten, aber außerdem verfolgen die obenerwähnten, näher bekannten noch ihre eigenen Richtungen. Diegemeinschaftliche Bewegung der Sterne nach Süden entsteht nundadurch, daß die Sonne im Weltraum nach Norden fortrückt, undist daher eine scheinbare; die anderen verschiedenen Richtungender Sterne deuten auf ihre wirklichen eigenen Bewegungen.Höchst wahrscheinlich haben alle sogen. Fixsterne eigene Bewegung,so daß nirgends im Weltall Ruhe herrscht, und eben so wahrschein-lich erfolgen alle Bewegungen nach dem GravitationSgesetze. Es istnicht wohl anzunehmen (wie man früher gethan hat), daß alle dies«Bewegungen durch einen Ce nt r alkör per bestimmt würden;Sirius, der hellst- Fixstern übertrifft die andern an Glanz zu wenig,um auf einen solchen Rang Anspruch machen zu können; nach Ärge-lander würde der Punkt, in welchem der Centralkörpec für unsereSonne liegen müßte, am ehesten in die Gegend des PerseuS zu setzensein, in welcher aber höchstens Sterne zweiter Größe stehen. Einig«wollten einen dunkeln Centralkörper annehmen; die ungeheure