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IV. oder Supplementband.
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Meteorsteine, Schwabe- Lichtfunken.

al« wahres irdisches Bohnerz zu erweisen, das durch Wirbelwindeund Tromben in die Hohe gehoben worden, dann wieder mit demRegen herabgestürzt sei, welche Ansicht v Reichenbach , >. >-. 25. Okt.zu widerlegen suchte. Graf von Szeckeniy, der Besitzer jenes Land-striches ließ einen Kubikfuß Erde ausstechen und zur Untersuchungan das k. Mineralienkabinet nach Wien senden. Man fand jenekleinen Körperchen in der ganzen Masse desselben; sie scheinen dem-nach Raseneisenstein oder erwas dergleichen zu sein. S. hierüberPoggend. Annalen l-lV, «so, 279 (wo sie Ruinier sür «in Sumpf-eisenerz, durch eine Trombe emporgehoben erklärt). — Zu S> 25k,L- 10 von unten schalte ein: Strohmeyer fand in allen Meteor-steinen auch etwas Kupfer (o„ bis Proz.) und Molybdän, mitKobalt und Nickel verbunden. Götting. gelehrte Anzeigen «838,S. Lks — S. 257, Z. 5 füge ein: OlbcrS bemerkt, daß man nochnie foßile Meteorsteine oder foßileS Mereoreisen gefunden habe,weil vielleicht vor der letzten Ausbildung der Erdoberfläche noch keineMeteorsteine sielen. Da nach von Schreibcr'S Berechnung jetzt gegen700 Steinfälle jährlich stattfinden, so müßten, ohne jene Voraus-setzung, Aerolithen in den tertiären und sekundären Schichten ziem-lich häufig sein. Schum. agron. Jahrb. f. «888, S> 32g. — Ueberdie S. 257 erwähnten, von Schwabe beobachteten Lichtfunkcnoder Lichtflocken, stelle ich hier noch weitere Nachrichten zusammen.Schwabe hat nämlich bei seinen Sonnenbeobachtungen oft eigen-thümliche Lichtflocken von sehr intensivem, weißem Lichte, rund-licher Gestalt und wälzender Bewegung gesehen, welche Wahlschein-lich der Erdoberfläche angehören, aber sich sehr hoch in derselbenbefinden. Oft ziehen sie mit Wind und Wolken, oft gegen sie. Ersah sie am häufigsten im Sommer, besonders an heißen Tagen, sel-tener im Frühling und Herbst, nie im November bis Februar. Sieseien weder fliegender Sommer, noch Slaubtheilchen im Fernrohr,noch außen wirbelnder Sonnenstaub. Schum. astron. NachrichtenXV, 245. Galle, welcher diese „Lichtflocken und Lichtfäden" amBerliner Refraktor (zugleich auch im Sucher) beobachtete, hält sie dochfürfliegendeSommer, die nurbeiherauS gezo genemOkulardeutlichsich zeigten, während sie Schwabe bei für die Sonne eingestell-tem Okular am schärfsten sah. Schum. astr. Nachr- xvi, tg5. Die-ser letztere Umstand, so wie die abweichende Beschreibung der vonGalle gesehenen Körper, lassen schon einigen Zweifel über Identitätdieser mit den von Schwabe gesehenen übrig. Diese werden sehrverstärkt durch die folgenden Nachrichten von letzterem Beobachter.Nämlich t»3s sah Schwabe (l. c. xvll, 224) diese Lichtstarken jeder-zeit rundlich, locker und so hellglänzend, daß sie selbst mit demdunkelsten Sonnenglase in fast sonnenähnlichem Glänze sichtbarblieben, wodurch die hellsten, erleuchteten, atmosph- Wolken nicht