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IV. oder Supplementband.
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Nothwendige Freiheit der Naturwiffenschaft

stattgehabten Acnder. d. Pole durch Uebereinstimmung m Sagen u.Nachr. a. älrest. Zeit. E geol.-histor. Unters üb. d- sogen. Sund-fluthkatastrovbe N. d. dän. Handschr. d. Vers. v- Major G. F. v.

Z e n sse n. T u sch. Stultg. 1843. — Bertrand / die Revolut.d. Erdballs. Nach d. 5. Ausg. d. franz. Orig- frei bearb. v. Maak.Kiel, »84t.

S. -ist, Z. 6 füge als A n m. bei: *) Geistlichem Hochmuth darfman indeß nicht zu viel einräumen. An solchen grenzt es aber, wennder sonst verdienstvolle Tholuck die Worte braucht - „Der christlicheTheologe kann in der That, so lange die geologische Wissenschaftkeinen andern Standpunkt, als den gegenwärtigen, einnimmt, inBezug auf alle jene Hypothesen (nämlich der Naturforscher) nurdas Wort gebrauche», welches jene Königin von Schweden, Christine,sprach, da ste ihre Krone niederlegte-- »°n mi bisogn» « n<m mi i,--,»— „ich bedarf ihrer nicht, und sie ist mir nichtgenug." (Vermischte Sehr, Hamb. l83S, II, > 72 .) Die TochterGustav Adolph'S sprach diese Worte, nachdem ste die Bah» der Weis-heit verlassen und auf der des Stolzes gewandelt war, auf welcherihr die Krone ihres Vaters nicht groß genug dünkte; ste können ingewissen Verhältnissen schön und groß sein, in den ihrigen warensie es nicht. — Wenn Hr. Tholuck glaubt, vom Standpunkte dermosaischen Geogonie seibstgenügsam auf die moderne Wissenschaftherabsehen zu können, so ist das mit seiner, einem Laien nicht zuverargenden unvollständigen Kenntniß dieser lehtern zu entschuldigen;mag er sich auch im Ernste einbilden, dann von Entstehung und Ent-wicklung der Erde etwas zu wissen. Stolze Worte geziemen Nie-manden, auch nicht der Theologie der Nalurforschung gegenüber inSachen dieser letzter». Hr. Tholuck weiß gewiß viel besser, alsich, w>e Manches die neuere Kritik in seiner Wissenschaft als unhaltbarbefunden hat; wir Beide wissen aber noch nicht, wie viel die Zukunftdavon beibehalten wird. — Sagte dpch schon der große Kepier inBezug auf ein analoges Verhältniß, nämlich die Beschaffenheit desPlanetensystems: „Die Bibel spricht von Dingen des menschlichenLebens mit den Menschen, wie Menschen davon zu svrcchen gewohntsind; ste ist kein Lehrbuch der Optik oder, Astronomie, ste will einenhöher» Zweck erreichen- ES ist tadclnswerther Mißbrauch, wennman die Beantwortung von Fragen über weltliche Dinge in ihrsucht.Der Tag wird bald anbrechen, wo die fromme Ein-

falt sich ihres blinden Aberglaubens schämen, wo man die Wahrheitsowohl im Buche der Natur, als in der heiligen Schrift erkennenund sich über beide Offenbarungen freuen wird-" (Breitschwert, K's.Leben u- Wirken, E. 24) Ja, die Wissenschaft ist auch eine Offen-barung, die ewig fortschreitende, sich stets reinigende, immer voll-kommner werdende; ste ist es, welche-er Barbarei ein Ende gemacht,