Band 
IV. oder Supplementband.
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Fünftes Buch. Von den Mineralien.

lein ausgenommen) nur sparsam, die meisten Nichtmetalle i» unge-heurcn Massen erzeugt. Fuchs will die einfachen Körper eintheilenin ^.Nichtmetalle (mit Einschluß der Metalloide): i) nega-tive, 2) positive, n. Metalle: i) negative, 2 ) positive. — ZuS. l iä, Z. tO: Ueber das Erdöl von Tcgcrnsce im baienschen Ober-lande s. v. Kobell in Adh. d. mathem. phys. Kl. d. k. b. Akad. d.W. 2 . Bd. München, l837. Die seit Herodot berühmten Erdpech-quellen auf Zante stammen vermuthlich aus der unter den IonischenInseln hingreichenden vulkanischen Region. Sehr zahlreiche Pc-troleumquellen in 2 — 300 Fuß Tiefe finden sich bei Nay nan-gungin Birma; man hat in diese Tiefe viele Brunnen gegraben, und daSPetroleum wird aus demselben mit dem Wasser geschöpft; man treibtmir ihm bedeutenden Handel. Eine ungeheure Steinölquelle wurde1830 bei BurkSville in Kentucky beim Bohren auf Steinsalz geöff-net, sprang damals mehrere Tage lang 12 ^ hoch, ergoß sich in denFluß Cumberland, und gewährte, als das oben schwimmende Gteinölzufällig in Brand gerieth, den prachtvollen Anblick eines weithinbrennenden Stromes. Sie floß später noch öfter, I8ä0 etwa sechsWochen lang. — Il>i-I. zu Bernstein: John, Naturgesetz, des Suc-cius od. d. sogen. Bernsteins. 2 Thle. Köln, 1816 . — Aycke, Frag-mente z. Naturgesetz, d. Bernk. Berl. 1835.— Große Mengen Bern-stein werden nach Kap. Hannay's Mittheil. im Hukong-Thal inBirma gegraben.

S. <15. Der Llt. des 5. Hptst. füge bei: Werner, kurzeÄlassisikat. u. Beschreib, d. verschied. GebirgSarten. Dresden. 1787.

— lies rocbes conriü miiiSralogiguom, ä'Omaliur par.

18 -ti. — S. 120, Z. s. Ueb. d. „biegsamen Sandstein" von Ull»ricca in Bras. s. Spix u. Martins Reise I, 352. — S. 12k: DerSchluß des v. Buches ist also abzufassen: Anwendung derFelSarten. Granit, Syenit, Porphyr, körniger Kalk und GypS,Dolomit, Gabbro, Basalt, manche Sandsteine liefern seit den älte-sten Zeilen das Material zu Obelisken, Säulen, Statuen, Bauwer-ken, Sarkophagen und Kunüarbeiten der verschiedensten Art- ZumHausbau dienen vor allen Kalk. und Sandsteine; weniger häufigDiorit-, Talk-, Hornblende-, Chloritschiefcr, Trachyt, Basalt, Zka-kolumit, Lava, Lehm, Dammecde (Piftbau). Zu Gewölb- und Keller-mauerung gebraucht man besonders Lava, Wackc, Travertino, Kalk-tuff und granit. Gesteine; als Mörtel und Kitt körnige und dichteKalke, Lehm, Traß rc.; zur Dachbedeckung mehrere Thon-, auchHornblende und Glimmerschiefer; zur Tünche des Mauerwcrks Kreide,gebrannten körnigen Kalk; zu Wasser- und Straßenbauten graniti-sche, dioritische, basaltische Gesteine, Laven; zur Verbesserung deSBodens Mergel, Kalksteine, Kreide, Galzthon; zu Geschirr-undGlaSbercitung plast. Thon, Basalt, Lava, Kalk; zum Wetzen und