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Foßile Pflanzenreste der Molaffeepoche.
der Höhe des Himalayah, wohl IK00(V, über Meer herabgefallenwaren. so daß die Einwohner sie für aus den Wolken gefalleneDämoncngedeine ansahen rc. — Ueber die Art des Untergangs undder Aufbewahrung der vorwelilichen Organismen s. Bronn'S Gcsch.d. Natur II, besonders S. äS 8 -s> 2 . v. Buch/ über die Silifika-tion organischer Körper / nebst einer ander» Bemerk, über wenigbekannte Dersteiner. in Abh. d. k. Akad. zu Berl f. 1828.— S.161/8- 7 schalte ein: Göppert fand die Pflanzen aus SteinkohlenlagernPensylvanienS denen in den schlestschen Steinkohlenlagern nicht nurgenetisch/ sond. sogar spezifisch verwandt/ was wieder für die Aebnlichk.d. Flora der verschiedensten Gegenden in der Zeit der Steinkohlcnbil-dung spricht. — S. 162 streiche Z. 13—23 und füge dafür folgendenSatz ein: Von Pflanzen- und Thier-Ucbrrrefien findet sich in der M o-lasseepoche nur noch ein Fünfiheil von jetzt nicht mehr Vorhand.Sippen; während jetzt viel zahlreichere/ damals fehlende leben.Die verwandten Formen der jetzigen Schöpfung leben verhältniß-mäßig in wärmeren Gegen!«!/ als damals: ein Beweis/ daß diemittlere Temperatur der Erde doch noch etwas höher war/ so daßbei uns noch Palmen wachsen konnten. in Island noch eine bedeu-tende Vegetation gedieh/ wie die dortigen Braunkohlenlager bewei-sen; ferner war auch die geographische Verrheilung eine oft sehrverschiedene. Man findet unter den Resten dieser Periode außerAlgen / Characeen / Equiseren auch Laubmoose/ ^copocliics; vonNadelhölzern: Laullez, Uuxrezzilez, /Vbics, plnus, 1'arilez, luncherites,1'liuja, 1'aioüium, iVIagaclenilron z einige RichlüeL» keine mehr;
von Palmen: Locoz, Ichoeniciles, ?almacitez, Ul^hellar!» , lrazciculitcs,kcrkozzus ; V0N LiliakeeN: ^ntliolitlier, Lmilaclles; Mehrere MvNvko»tyledoneen unbestimmter Familien/ so ^momoc:»pu»>, pauilsnocarpum,kouciles, LulmUes, Lnüogenlles; von Kätzchenbäumen : Ulmuz, Lall»,pvpuluz, Uctula, ^luus, Ua^pinus, Uomploiiiu, t^aztanes, Loezlu»,
Ui^uiüLmhav, platanus; dann noch wenige jetzt lebende Sippen vonWolfsmilchartigcn/ Lorbeergcwächscn/ Salicornieen/ Wegericharti-gen/ NauhbläktrigcN/ Oelbaumarligen/ EbenaceeN/ Haidekrautarti»gen/ Myrkengcwächsen/ Rosenarligen/ Hülsengewächsci,/ Juglandecn/Rhamneen / Coriarieen/ Ahornariigen/ Lindenblüthigen/ Malvenge-wächsen/ Nelkenartigen / Nymvhaeacee»/ Magnoliacecn; ferner die/unbekannten Familien angehörenden Dikoiyledoneen - Uarpoliili-z,Lscriles, Uulliculilez, Uaepantbolitlioz, l'l^llilez, Uaulites, — im Ganze»86 Pflanzenfippen. Die Flora dieser Periode ist ausgezeichnet durchihren größeren Formenreichrbum im Verhältniß zu den früherenund ihr nahes Anschließen an die gegenwärtige Pflanzenschöpfung;es treten in ihr die Unterschiede warmer/ gemäßigter und kalterGegenden und aller möglichen klimatischen Modifikationen hervor;dir fremdartigen früheren Familien sind verschwunden und durch