Band 
IV. oder Supplementband.
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Verhältnisse der GpezieS.

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Temperatur/ elektrische Ströme hebe» das thierische Leben und zumTheil auch die Keimunglfähigkeit sogleich auf; ersteres läßt sichdurch kein Mittel verlängern; gänzlicher Lichtmangel verhindertdas Keimen. Unger bemerkt/ daß nicht nur v-uchcria, sondernalle Loosxerm-Lll genannten Algen dieselben Erscheinungen zeigen;diele beweglichen Keime seien als Aeimkörner anzusehen/ welchendie in den Mutterzellen zu 4 sich entwickelnden Sphärosporc» derTange vergleichbar sind; zugleich gehörten aber diese Keime auch in'SThierreich durch ihr Flimmcrepikhelium, willkiihrliche Bewegung undVerhalten gegen Reize; daß sie nicht Mund- und DauungSapparat,hingegen.Schleim und Chlorophyll besitzen/ spreche nicht gegen diethierische Natur; man kenne auch verschiedene Thiere ohne die erste-ren und mit vegetabilischen Bestandtheilen. Diese Keimkörner derAlgen / welchen die Embryonen der niedern wirbellosen Thiere zu-nächst stünde»/ seien thierische Embryonen/ welche über diese Lebens-stufe sich nicht zu erheben vermöge»/ und bald wieder zur Pflanzen-natur zurücksinken. Die Keime dieser Algen seien wahrscheinlichmit BewegungSwimpern versehen/ um sich an's Licht bewegen zukönne»/ welches für ihre Keimung absolut nöthig ist. — Unqer'SBeobachtungen des Phänomens scheinen mir nach innern und äußernKriterien vollkommen genügend/ und ich halle sie für «ine neueStütze der S. 17t und 1?« ausgesprochenen Behauptungen voneinem Kreisläufe zwischen Thier- und Pflanzennatur bei den lebe»,big gebärenden Conferven.

S. i79, Z. 17 schalte ein: Ich stimme daher Blumcnbachzu/.Spezieö mit Gattung zu übersetzen/ weil im freien Natur-zustande fast immer nur Individuen derselben Species sichbegatten. (S. d. Vorr. zu s. .Handb. d. Naturgesch.) Oeuuswird meines Erachtenö am schicklichsten durch „Sippe" gegeben.— S t7s,Z.is: Der Begriff der Species ist un ersetz öp fl ich; denndauerten die SpezieS auch unendliche Zeit/ so würden dochnie Individuen erscheinen, welche frühern in allen, auch denkleinsten Stücken gleichen. *)Jn mehreren neuern Schriflen scharf,sichtiger Beobachter wird geradezu behauptet, daß nur Individuen,keine festbegränzten Arten und Gattungen existire». So z. B. Hart-mann und Porro in der Einleitung zum Heft I. der Erd- undSüßwassergasterov. v. .Harlmann. Zahlreiche Uebergänge und Mit-telformen weist Hegekschweiler in seiner Schweizerstora nach. Wennjenes aber auch der Fall sein sollte, so dürfen wir uns hiedurchvon einer exakten Beschreibung der vorhandenen Formen nicht ab-halten lassen, denn eben hiedurch wird eS unsern Nachkommenmöglich werden, über die Beständigkeit oder Unbeständigkeit der