Band 
IV. oder Supplementband.
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2 16 Sechstes Buch. Vorn Lebe» d. sekund. Organismen Sberh.

S. 206, Z. s füge als Anmerkung bei: Krauß sagt, daß ihmbei seinen Beobachtungen des Lebens der „südafrikanischen Crustazeen"„besonders der innige bewundernswürdige Zusammenhang ihrer Bil»düng mir ihrem Aufenihaltsorre ausgefallen sei, welcher die Lebens»art »nd damir den ganzen Charakter des Thieres bis in die kleinstenEinzclnheiten selbst bis zur Farbe herab bedingt." >. ti. — >b><i.Z. ts schalte ein: Da 6 Leben in einem Organismus kann füreinige Zeit in seiner Wirksamkeit ruhen, so daß es oft ganz»lich verschwunden scheint/ bis eS bei veränderten Umständenwieder thätig hervortritt. In unbebrüieten Eiern- in Samen-körnern, welche sich nicht unter den nöthige» Bedingungendes Keimens befinden, steht die Entwicklung still; in letzter»kann dieser Stillstand bekanntlich Jahrhunderte dauern. Manhat dieses Verhältniß (nach einem analogen der Wärme) laten-teS Leben genannt. Schlaf, Ohnmacht, Scheintod find Zu-stände, in welchen daö Leben theilweise latent wird. —S. 206 , Z. 28 füge als Anmerkung bei: *) Aber nicht bloß vonaußen kommen die Reize, sonder» auch die Organ« üben Reize aufeinander au). So ist das Blut für das Herz nicht die erste Ursacheseiner rythmischen Zusammenziehungen, denn auch das ausgeschnit«kene leere Herz, namentlich der Amphibien, zieht sich noch langezusammen, sondern der erste Antrieb liegt in den Nerven deß HerzenS,und der Grund der Periobizitüt der Zusammenziehungen entwederebenfalls darin oder in der Ligenkhümlichkeit der HerzmuSkelfasern.il-lä.Z s v.u. ist einzuschalten: In der Periodizität von Ruhe undErregung besteht der RythmuS, welchen das Leben sowohl imGanzen, alS in jedem einzelnen Organe zeigt. — Die Reizewirken bei übrigens gleicher Stärke heftiger, wenn sie neufind; wiederholen sie sich öfter, so müssen fie stärker werden,um gleiche Wirkung hervorzubringen. Die Organismen gewöh-n e n sich demnach an die Reize; die Gewohnheit an bestimmteNejze oder auch an bestimmte Thätigkeit wird mit der Zeitzu einer fast unwiderstehlichen Macht. - S. 207, Z. 8 ». u. istbeizufügen- Das Problem, warum auch die Materie währenddem Leben eines Organismus vergeht und fortwährenddurch neue ersetzt werden muß (namentlich in denThieren), haben besonders Sniadecki (in der S. 127 angef.Schr.) und I. Müller (Physiol. I. 36 ) zu lösen versucht.Nach ersterem wird die allgemein lebende organische Materie.