Band 
IV. oder Supplementband.
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204 Siebentes Buch. Von d. Organismen d. Plastizitäi -c.

l'nulliuia 8M'bilt8 brrcitet wird; das Throbromin im Cacao istein dem Thcein ganz ähnlicher Stoff. Wie kamen die ver.schiedensten Völker dazu, sonst gänz abweichende/ aber Thoein-haltige Gewächse zu benutzen? Auf den Anfängen der Pflan-zeiikultur/ wie auf denen der Thierzähmung, ruhen Geheim-nisse der Urzeit nnserö Geschlechts. — >>,!<>., Z. «, schalte ei»:ES ist wahr/ sogenannte Unkräuter ersticken/ wo die pflegendeHand dcS Menschen fehlt/ den Wuchs seiner Nutzpflanzen; inmanchen Tropenländern wird/ wirkt nicht immer der Menschdagegen, die Erde schnell mit Pflanzen überwuchert/ oft soüberschwänglich/ daß der Fuß durch ihren dichten Teppichnicht mehr die Erde erreicht/ und auSgehauenc Waldpfade in1—2 Jahren nicht mehr zu finden find: in MadraS setzt stehder Banianenstamm in Ritzen der Häuser/ keimt und wächstüppig und zerstört fie so; in JSle-de-France kann mau sich,nach Dupetik-ThouarS/ der höchst verderblichen Unkräuterleyeli'n, /VIlium klaxiuns, Oxnli« pnrpiiiö!» oft kaumerwehren; fortwährend wird das Leben von Unvorsichtigenoder Unwissenden durch Giftpflanzen bedroht, oft zerstört. Aberjene Unkräuter/ diese Giftpflanzen sind Kinder derselben gro-ßen Mutter/ der allgewaltig schaffenden und treibenden Natur-kraft/ in der die verschiedensten Richtungen/ Potenzen, Wesenverschlossen find, und an'S Licht geboren werden sollen. Offen-bar find die Verhältnisse der Pflanzenwelt doch weitaus zn Gun-sten der höhcrn Organismen und namentlich des Menschengeordnet, und selbst das, was seinen besondern Zwecken ent-gegenläuft, (diese sind im Naturganzcn nur allgemein, nichtspeziell vorgesehen, sondern sollen erst durch seine Intelligenzentdeckt, verfolgt'und erreicht werden) dient dazu, durch Wi-derstand seinen Scharfsinn und seine Kraft zu wecken. *)

ES wäre »och zu untre suchen, od die Nähe gewisser Pflanzen ingrößer» Massen auf die Gesundheit der Mensche» und HausthiereEinfluß habe. Ein englischer Oekonoin will bemerkt haben, daß, sooft die um seine Wohnung liegenden Felder mit Runkel- oderSteckrüben bebaut gewesen seien, seine Familie jedesmal im Herbstvon Diarrhöe und Ruhr befallen worden sei, und ein Dr. Grcen-how vermuthet, daß die vttiodische Wiederkehr der Herbstcholeravon ähnlichen Ursachen abhängen möge, was mir wenigstens nicht