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Geschlechtswerkzeug« der Thiere.
den der Fische bestehen meistens aus verzweigten Röhren; sel.tener sind sie körnig und haben dann keinen Ausführungs-gang. Der Same wird im Innern durch Körner bereitet, undgelangt vermuthlich durch Platzen derselben in die Bauchhöhleund durch eine oder zwei Ocffnungen nach außen (so auch dieEier). Körnige Hoden haben Haien, Rochen, Aal, Pricke.(Die Eierstöcke deS Aales gehen nach Rathke in Form zweiermanschettcnartig gefalteter, meist aus Fett bestehender Streifen— nicht Säcke — durch die ganze Bauchhöhle; die unzähl-baren Eier sind mikroskopisch klein, höchstens groß, undfallen bei ihrer Ablösung in die Bauchhöhle. Eileiter fehlenganz; die Eier gelangen durch zwei sehr enge Oeffnungen inder Bauchhöhle nach Außen. Die Hoden sind noch schwererzu erkennen, alö die Eierstöcke). S. s,i. Z. ?. v. u. schalte ein:Die Hoden der meisten Säugethierc sind hinsichtlich ihresmikroskopischen Baues noch nicht untersucht; wo dieser be-kannt ist, stimmt er mit dem Bau der menschlichen Hodenübereilt. — ES folgen noch einige minder wichtige Zusätze zu die-sem Abschnitt. Beschreibung des sehr komplizirkcn x-nis von ^Hclio-cepliLlus äl-par v. Mayer s. in Fror. N. N 3SS. In einer frischuntersuchten Hermaphroditischen Spliinx xoxuli fand I. Müller bei-derlei Geschlechtsorgane, obwohl verkümmert, aber start der Eierund Spermatozocn nur Schleimkörner. Beschreib- einer rechtsmännlichen, links weibl. Lr^nnis x»xh>L von WeSmael s. in Fror.N. Notiz. Nr. «S. (Die Mehrzahl der beschriebenen gynandromor-phen Schmetterlinge war rechts männlich, links weiblich). — Diemännlichen Zeugungsorgane bei äulus liegen nach Newport anden Seiten der (von TreviranuS für einen Hoden gehaltenen) aus-führenden Besässe in Form zahlreicher Beutel, die weiblichen Ei-säcke befinden fich in Unzahl auf dem (von TreviranuS für den Eier«stock gehaltenen) Eileiter; jeder Eisack produzirt nur ein Eichen;viele abortiren ganz; die Eier gelangen aus dem Eisack in den Ei-leiter und werden alle auf einmal gelegt. Der Eileiter ist einfach,hat aber eine doppelte Wandung. Samenbläöchen im Männchen,Samenbehälter (wie sie die weiblichen Insekten haben) im Weibchenfehlen — I. Müller nimmt bei den Wirbelthieren zwei Typen derRuthe an: t) den bei den Krokodilen, Schildkröten, dem zweizehi-gen Strauß und den Säugthicren vorkommenden. Diese Ruthebesteht entweder aus zwei festen, fibrösen Körpern, oder zwei ca-vernosen, nur auf der Oberfläche fibrösen, letzteres bei den Säug-