Band 
IV. oder Supplementband.
Seite
348
JPEG-Download
 

34U Achte- Buch. Von d. Organismen d. Sensibilität,e.

auch bei ganz jungen Individuen der Lanularis Lavviini und einesunbekannten Echinodermen/ wahrscheinlich einer ^-r-ri-s. Bet denmcdusenähnlichen Jungen der Lcriul-ri» sitzen sie zu acht am Rand«der Scheibe und am Grunde der Fühler/ sind vollkommen symme-trisch gelagert/ und bestehen aus einem rundlichen Bläschen mitmäßig zarten durchsichtigen Wandungen/ das einen runden/ auskohlensaurem Kalk bestehenden Krystall enthält. Am jungen/ nochmedusenartigen Strahlthiec fanden sich ebenfalls acht solcher Körperam Scheibcurand; jeder bestand aus einem birnförmigen Säckchen/mit einer Oeffnung an seinem inner»/ schmälern Ende/ war ausziemlich zarte»/ durchsichtigen Wandungen gebildet und enthielteinen Krystall. Solche Randkörper haben bis jetzt Ehrcnberg/R. Wagner/ Köüiker bet vielen Medusen dlestaza,

kels^ia, Occania, 5urelia, Larrivpesa, UliiroLloins, t-oegoaia) gefunden;Kölllker glaubt/ haß man sie auch bei vielen Polypen und besondersEchinodermen stiidcn werde. Mas Ehrcnberg bei diesen Randkör-xern der Quallen Nerven nennt/ erklären R. Wagner und Äöllikerfür zwcischenklichc Drüsen; wahre Augen kommen nach Ehrcnbergund Kölllker nur bei einigen Scheibenquallen vor; jene Nandkörveraber hält Kölllker für Gehörorgane. Fror. N- N. Nr. 53t.Gehörorgane einfachster Form (ein Wasserbläschen/ auf welchemsich der Gehörnerv verbreitet) fand man in neuester Zeit bei sehrvielen Mollusken aus der Ordnung und 6i>sicropo<t>.

Eydoux und Souleyet waren die ersten, welche bei den Gastcropo-den und Prlecypodcn Hörorgane nachwiesen; etwa gleichzeitig mitihnen fand sie Krvhn. Diese Gehörorgane einfachster Art bestehenin zwei kleinen/ hellen Bläschen oder Kapseln an Knoten des Seblund-uervenringS/ und enthalte» Krystalle. G. Krohn in Fror. N. N-Nr. 3o6. Vgl. hicfür besonders Eiebold im Arch. f. Naturgesch.184t, Hft. 2./ welcher auch die frühern Arbeiten refumirt. Eydouxund Souleyet fanden bei einer aus der Südsee/ und

bei cseinari. 1 , hinter den Augen / nicht weit von; Kopfganglio»/einen vollkommen runden/ auffallend durchsichtigen Punkt, Lurcheine» Verbindungsstrang mit dem Ganglion zusammenhängend.Gaudichaud und Andere fanden dasselbe Organ bei kucuma-

üermva, kb)Iirr!iov , Pouchct bei den Embryonen von l.)mua:us.Wahrscheinlich ist cS ein Gehörorgan. V. Siebold vermuthet beiden Anneliden Gehörorgane/ namentlich Blutegel verriethen offen-bar feine GehörSempsindung, Ein Herr Clarke will aufs Neue er-weisen/ daß die Fühler der Insekten ihre Hörorgane seien. EineOeffnung im Wurzelglied des Fühlers von l^e-bus ncmoralir scj d,xOeffnung des äußern GehörgangeS rc. Fror. N. N. Nr- n?.Diese Ansicht mag wohl richtig sein/ aber zu deren Erweisung ge-hört viel mehr. - Poli beschrieb schon augenähyliche Organe