Lebendiggebären/ Eicrlegc»/ Theilung. 381
diggebäre» und das Eierlegen zu sagen. Ersteres beruhtentweder — wie bei den Säuglhiere» — auf Mangel desnöthigen ErnährungSstoffeS/ oder — wie bei manchen Fische«/Insekten / Amphibien auf besonderer Länge der Eicrlemr/ wo-durch die Eier längere Zeit im Muttcrlribe zu verweilen ge-nöthigt sind/ und daS AuSkricchen der Jungen in selbem mög-lieh wird- Regelmäßig «erlegende Thiere können aber durchkälteres Klima oder sonstige Einwirkungen zum Lebendiggebä-rcn gebracht werden, i^cerl» croeer» legt in der Tiefe Eier/in bedeurendern Höhen gebärt sie lebende Junge/ dasselbe thut(nach Rennie und James Stark) in Schottland I.. ogili«, wäh-rend sie in Deutschland und Frankreich Eier legt. Schlange»/die man am Häuten und Eierlegen hindert/ sollen dadurchzum Lebendiggrbären gezwungen werden. Dieses ist übrigensim Thierreiche ungleich seltener/ als daö Eierlegen. Anm. zuS. «i«, 3. 6 ff.: *) Diese Bläschen sind vielleicht nur einfacheZellen; die Sporen vieler Pilze bestehen ja auch nur aus einer Zelle/«nd doch reproduzircn sie die SpezicS. Wenn solche Keimzellen ohnePaarung entbanden sind/ würden sie in die Kategorie der Knospengehören, einfachste Knospen darstellen. Anm. zu S. «l«, Z tt:*) ES können auch einzelne künstlich abgelöste Stücke von Polypenzu ganzen Thieren erwachsen/ so daß in jedem Theil die Idee desGanzen enthalten ist / der Polyp die Vereinigung einer unbestimm-ten Zahl xowni!» existirender Individuen ist- ES ist nach Trem-tley gleich, ob man Hiebei einen Polypen in LöngSstücke oder inRinge schneidet; Stücke der Arme hingegen entwickeln sich nicht.S. « 18 - Zeile t schalte ein: Bei den Naiven hängen oft nachO. F. Müller am Mutterthiere nicht bloß ein/ sondern dreiJungen hintereinander, lbia. 3- v: Nach Dugvö werden auchStücke zerschnittener Planarien wieder zu ganzen Individuen;Darwin hat dieses auch an brasil. Planarten beobachtet. Arm-polypen und Planarien kann man nach allen Richtungen zer-schneiden und die Stücke bleibe» entwicklungsfähig; Langsstückeder Naidc» und des Regenwurmes entwickeln sich aber nicht.Viele Würmer vermehren während der Entwicklung die Zahlihrer Ringe; bei /Uenieolo vermchren sich die büschelförmigenKiemen. 3- " v. u.: Rathke hat dieses so aufgefaßt/daß Cirripedien und Lernäen gleichsam von einer höher» zu