Band 
IV. oder Supplementband.
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Achtes Buch. Don d. Organismen d. Sensibilität rc.

Allgemeine Normen der thierischen Entwicklung,v. Baer unterscheidet in d. thier. Entwicklung (l, 2lS, -g ) -

«) Die stralcnförm., °vo>. --»-liat-, welche von e. Mittelpunkte ausdas Gleichnamige peripherisch wiederholt.

2) Gewundene, cviuori-,, welche das Gleichnamige um einenKegel oder andern Raum drebt.

3) Symmetrische, -v. gcmln-,. die das Gleichnamige von e. Axezu beiden Seiten bis zu einer der Axe gegenübcrl- Schlußlinievertheilt-

st) Doppelt symmetrische, die von c. Axe aus das Gleichnamigevon beiden Seiten nach oben und unten vertheilt und in2 Schlußlinien zusammenführt so daß die innere Schicht desKeimes unten, die obere Schichte desselben oben umschlossenwird.

Nach v. B. sind alle.Thiere im Beginn d. Entwickl. sich gleich,alle höchst wahrscheinl. hohle Kugeln, bilden sich aus dem Allgemein-sten der Form zum weniger Allgemeinen, endlich zum Speziellstendurch. — Kölliker (in s. EniwicklungSgcsch der Cephalopoden)hält auch jetzt eine genügende morpholog- Einkheil. für kaum mög-lich; an eine histolog. sei vollends von ferne nicht zu denken, ob-wohl man schon manche bei der Entwickl. auftretende Gewebevcrhält«nisse kenne. K- schlägt indeß folg. Eintbeilung als die dem gegen-wärt. Standpunkt der Wissenschaft entsprechendste vor. (Siehe dievorige Seile.)

Eine Entwicklung höchst «igenth., keiner früher bekanntenzu subsumir. Art bildet der von Sreenstrup (s. das Seite Z7Szit. Werk) sogen. Generationswechsel. Ein Thier bringt Ge-schöpfe hervor, die ihm ganz und gar nicht gleichen, und erst diesedringen dann entweder schon in der ersten, oder zweiten, dritten(dieses ist in jeder SpezieS genau bestimmt) Generation dem Mut-rerthiere wieder gleiche Formen. So verhalten sich die Medusen,der Kolbenpolyp, Loi^ne (der sogenannte Polypenkopf oder Kolbenerzeugt am Grunde mcdusenähnliche glockenlorm. Individuen, welchesich endlich losreißen und Eierlegen, aus welchen wieder ent-steht), die und ähnliche Polypen, wo wenigstens drei

Generationen bis zur Rückkehr in die Haupiart vergehen, welche aufdems. Polypcnstock vertheilt sind; dann Lachs, und wahrscheinlichauch die zusammengesetzten unter den Würmern die '!>-»>»-

iv<Ii>, wo die Ccrcaricn, die Larven der Distomcn, sich wirklich ver-puppen; die Geschöpfe, jn denen die Cercar. entstehen und wachsen,sind besondere Trematodenindividuen, die in der 2 ten Generationvon Distomen abstammen, nicht unmittelbar aus Distomaeiern her-vorkommen; dann Vvrucells, deren cykl. Entwickl. bereits Ehrenbcrgdargestellt hak, und endlich auch die Blattläuse (wo sich das Der-