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Psychisches Leben: höhere Erscheinungen.
berg'S Nachtigall erinnern, die bis s zählen konnte. Deren- Schr.V, 4si. Anm. zu S. 714, Z. 17: *) Gesellig lebende und ge.zähmte Thiere zeigen feinere Ausbildung der Stimme; jene desHaushundes drückt die verschiedensten Scelenstimmungen aus, diedes wilden Hundes, Wolfes, Fuchses ist mehr monoton. Füchsewarnen jedoch bei Gefahr durch einen eigenthümlichen scharfen Schreidie Jungen, sich nicht hervorzuwagen. Uebcrhaupt lassen Füchse sehrausdrucksvolle Töne hören, mit welchen ihre Jungen (für die siedie größte Anhänglichkeit haben) ganz vertraut sind, und ändern dieTöne nach den Verhältnissen. Raub-, Sumpf, und Wasservögel sindnur weniger rauherTöne fähig; die SperlingSartig. entwickeln denschönsten und mannigfachsten Gesang; Raben und Papagaien ahmenmenschliche und thierische Stimmen, I^snius cvllmio den Gesang vonSingvögeln nach. S. 714, nach 3- 17 ist folgender Absah einzu»schalten : Ich muß noch mehrerer Verhältnisse gedenken, welchezum Theil geeignet sind, Verwandtschaften der thieri-schen und menschlichen Seele aufzudecken. Die Thiere habenohne Zweifel Gemüth; sie empfinden Freude und Schmerz,fühlen Liebe u. Haß, zeigen wenigst, viele d. menschl. Leiden«schaften. Man schreibt Thieren, z. B. Elephanten u. LöwenGroßmuth zu; man sehe z. B. den Fall, welchen Orphal S. 160deS S. 70 l zit. Werkes von einem Löwen in Wien erzählt.Von Hunden weiß man, daß sie noch auf dem Grabe desHerrn ihm die Treue bewahrten; s. Orphal 1 . o, 222. WieMenschen, so werden auch manchmal Thiere durch ihre Vor-stellungen vollkommen überwältigt, von Schrecken gelähmt, zuunbändiger Freude hingerissen; ein großer Hund eines engli-schen Offiziers starb vor Freude, als er den aus dem Feldezurückkehrenden Herrn wieder erblickte. Orphal 121. Schöngezäumte Militär- und Paradepferde zeigen sichtlich Stolz undEitelkeit; Maulthiere straft man für Fehler und Ungehorsamauf der Reise damit, daß man sie an den Schweif der andernbindet oder ihrer Federbüsche, Glocken beraubt, was sie schnellbessern soll. Jagdhunde von vorzüglicher Dressur und Geschick-lichkeit verschmähen manchmal, an den Spielen gewöhnlicherHunde Theil zu nehmen; Orphal 167 . Ja, es giebt Erschei«nungen, welche auf eine zuweilen erwachende höhere, psychischeKraft deuten; man erzählt von Hirschen, welche verloreneKinder beschützten; s. die „Blätter aus Prevorst/' xi> 121—2.