Band 
IV. oder Supplementband.
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Modifikationen der psych. Kräfte.

und zum Munde führend- Manchmal scheine er mit kleinen rundenSteinen, leeren Schneckenhäusern, wie die Katzen mit den Kugelnzu spielen. A-hnlicheS habe er a» Macrouren nicht bemerken kön-nen. — Findet letzteres wirklich statt, so würde« die kurzschwänzigenKrebse sich an geistiger Entwicklung den Wirbelthieren anschließenund allen andern Thorakozocn vorausgehen. — S. 7t7, Z. 14 schalteein: Doch fehlt ihnen nicht ganz die Abrichtungöfähigkeit;man kann sie durch eine Glocke heranlocken; Cap. HaNnay sahin Ostindien, wenn Reis aus dem Boote inS Wasser geworfenwurde, sogleich die g»r,r oder cütn genannten Fische au dieOberfläche kommen, die den Reis fraßen, sich ihn in's Maulstecken, auf die Köpfe klopfen ließen; sie konnten auch durchdie Stimme herbeigerufen werden. (Zu den nesterbauendenFischen gehört nach Selby auch Oasteroslous ginnaeiua. Fror.N. Not. N. 294 .) Bei den Amphibien ist daS Gedächtniß schonbesser entwickelt, mit ihm VergleichungSkraft und Zähmbarkeit.Die meiste Abrichtungöfähigkeit zeigen die Schlangen; dochhat man auch Beispiele von Krokodilen, selbst von Kröten,welche zahm wurden und ihre Wohlthäter kennen lernten. DerMuth der Amphibien ist gering u. s. w.

Weitere Bemerkungen. Instinkt und Verstand erlei-den in derselben SpczicS oder in SpeziebuS derselben Sippe oft be-deutende Modifikationen; gewisse Varilätcn des Hundes verfolgendie Jagdthiere mittelst des Gesichts, andere mittelst deS Geruchs,was auch entsprechende psychische Verschiedenheit begründet; der afri-kanische Elephant steht an Gelehrigkeit und Santtmuth ungemcindem asiatischen nach, ein ähnliches Verhältniß besteht zwischen demBüffel und dem gemeinen Rind. Zoologisch nah verwandte Sippensind psychisch oft ungemcin verschieden, so Schaaf und Ziege, dieverschiedenen Sippen der Bienen-, Wespen- und GallweSpenarti-gen Hautflügler, der Arachniden rc,, wie uns die Beobachtungenihrer Lebensweise lehren. Dasselbe findet bei den Gasteropoden stakt,wo nahe verwandte Sippen theils Fleisch-, theils Pflanzenfressersind, was auf »»gemeine psychische Verschiedenheit deutet. — Ge.selltgkeit entwickelt die Anlagen der Thiere und verstärkt ihrenMuth; der einsam lebende Biber baut nicht; Heerden wilder Rin-der, Pferde, Schweine vertheidigen sich mit Glück gegen R aubihierc;das einzelne unterliegt leicht. Geschlechtsverhältnisse verstär-kcn sehr häufig daS Gedächtniß der Thiere; erzeugen eine Art vonBerechnung und Umsicht; ein paar beweisende Fälle findet man inFror. N. N. Nr. l 80 , i8l. Man will den Thieren Gefühl für