Modifikationen der psych- Kräfte.
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<S vor dem eindringenden Wasser geschäht schien, beweist wohl auchmehr, als bloßen Instinkt. Fror. N. N- 184. Ob „daö Thier" in denschönen Ländern Asiens verständiger sei als bei uns, wie Lamar.tier beobachtet haben will, — bleibt dahingestellt. „Ich sah," sagter, „in Syrien häufig Vogel, die am Morgen von Kindern gefan,gen worden, am Abend gezähmt."- Die erworbenen Fähigkeitender Thiere, z. B. der Jagdhunde, pflanzen sich auf die Nachkommenfort, aber wenn sie nicht erlöschen oder ausarten sollen, so müssensie beständig geübt werden. Man lese z B. wie ganz verschiedensich ein junger Hühnerhund und ein junger Dachshund benahmen,welche zum erstenmal in'S Freie gebracht wurden; Fror. N. N. Nr-40 . — Thiere verändern nach den Umstünden oft ihre ganze Le-bensweise, nehmen den neuen Verhältnissen angemessene Sittenan. Hasen, mit welchen man einen den atlantischen Stürmensehr ausgesetzten sandigen Küstenstreich in England bevölkert hatte,bemerkten bald, daß wenn sie nicht verschüttet werden wollten, sieLöcher und Gänge in den Sandhügcln graben mußten, und thatendieß nun nach Art der Kaninchen. Fror- N. N. Nr. AIS- Die Lem-minge Schwedens und Norwegens sammeln keinen Wintervorrathund ihre Wohnung besteht nur aus einer Kammer; jene des Uralshaben vielkammcrige Wohnungen und sammeln RennthiermooS.(Vielleicht verschiedene Spczies?) Im südlichen Rußland bekleidennach Robert die Uferschwalben die Decken der Höhlen, welche sie indie Sandklippen des Wolgaufers graben, mit einem thierischenLeime (vermuthlich Störlaich), um daS Herabfallen des Sandes zuverhindern. Ein ganz jung an der Rhone gefangener Biedersing zu bauen an, nachdem man ihm Materialien in s. Käfig gegeb.Fr. Cuvier macht dieses gegen BüffonS Behaupt, geltend, daß dieerste Quelle der Industrie des BieberS in der Gesellschaft liege, denndieses Individuum hatte selbst von seinen Eltern nichts erlernenkönnen; dann bemerkt er auch, daß daS Thier maschinenartigaus blindem Trieb, ohne Nutzen und Zweck baue. DaS Herunter-fallen vieler Käfer, wenn man sie greifen will, oder sich ihnen nurnähert, z. B. tlr)Plocez>lii»lus, Itul>iLsIi5, Algier, Oermestes (t.l„n.) er-klärt Rudolphi (Phys. l, 285), als durch kurze Ohnmacht entstanden.Bloße Verstellung sei es nicht, denn sie hätten <S nicht in ihrerGewalt, so lange, als nöthig wäre, in dem Zustand zu verharren,sielen aber immer wieder, wenn man sie berühre, in denselben zu-rück. Man weiß auch von höbern Thieren, daß sie, wenn gefangen,sich todtstellen. Dieß wurde von Füchsen, vom Opossum, Kanschil(einem Moschusthiere, 'l'ragulus j»v»nlcur), manchen Vögeln, z- B.der Wachtel, dem Bergfinken beobachtet. Löst man dann Netz undSchlingt, so begeben sich die Thier« auf daS Eiligste in die Flucht.Die vuvernA:-,, eine Holothurie, welche Quatrefages im Ka-